Bilanzsaison nimmt Fahrt auf: DAX festigt zur Wochenmitte 25.000-Punkte-Marke
Der DAX schritt über die wichtige 25.000er-Marke, während neue US-Angriffe im Nahen Osten und die anlaufende Berichtssaison den Ton angaben.
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Der DAX eröffnete die Sitzung in Frankfurt nahezu unbewegt, aber damit oberhalb der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Hürde. Danach setzte sich das Börsenbarometer sichtlich auf grünes Terrain ab, zuletzt um plus 0,58 Prozent auf 25.155,41 Zähler.
Die 21-Tage-Linie, die bei 25.074 Zählern verlief, hat der Leitindex damit wieder übersprungen. nach.
USA greifen erneut Ziele im Iran an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.
Lage in Nahost wird mit beginnender Berichtssaison zum Hintergrundrauschen
An neue US-Angriffswellen auf den Iran und die höheren Ölpreise gewöhnen sich die Anleger jedoch offenbar allmählich und lenken ihre Aufmerksamkeit wieder stärker auf die Berichtssaison, die am Mittwoch einige Hochkaräter zu bieten hat. In Europa konzentrierte sich dies zunächst noch auf Banken wie Santander, doch nach dem Frankfurter Börsenschluss berichtet dann die Deutsche Börse.
Besonders dürfte aber spät am Abend in die Vereinigten Staaten geblickt werden, wo die Berichtssaison nach dem Handelsende mit den großen Tech-Unternehmen Tesla und Alphabet aufwarten kann.
Neue DAX-Rekorde zunächst weiter kein Thema
Noch Anfang Juli hatte der deutsche Leitindex an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen immer neue Rekordstände markiert. Das aktuelle Allzeithoch stammt vom 6. Juli und liegt bei 25.900,10 Indexpunkten. Mit dem Schlusskurs vom selben Tag von 25.817,89 Zählern ging der DAX auch auf dem höchsten Stand aller Zeiten in den Feierabend.
Carolin Ludwig, Alexandra Hesse, Melanie Schürmann, Bettina Schneider, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires
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