Heute im Fokus

DAX tiefer erwartet - 26.000er-Marke im Blick -- Asiens Börsen uneins -- Bloom Energy-Aktie steigt in den S&P 500 -- Henkel plante weitere Übernahmen -- Anthropic, Munich Re, Gold im Fokus

aktualisiert 07.09.26 08:43 Uhr

VW-Aktie: Experte warnt bei bedrohten Werken vor "Wettrennen ums Überleben". Zweiter Sieg in Folge: BVB und Neuling Elversberg beweisen Kampfgeist. Siemens Energy-Chef wirft AfD "dramatisch falsche Botschaft" vor.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt dürfte zum Wochenstart leichte Verluste verzeichnen.

Der DAX wird im Minus erwartet. Die runde Marke von 26.000 Punkten dürfte er dabei jedoch im Blick behalten.
Der TecDAX dürfte sich der Tendenz des Leitindex anschließen.

An den deutschen Aktienmärkten deutet sich zu Wochenbeginn ein verhaltener Handelsauftakt ohne neue Impulse an. Nach den leichten Gewinnen am Freitag dürfte er bei etwa 26.000 Punkten starten. Zwar war der Leitindex am Freitag zeitweise bis auf 26.167 Zähler geklettert, drehte dort jedoch vor der technisch bedeutenden 21-Tage-Linie wieder ab. Das jüngste Allzeithoch von 26.618 Punkten verbleibt damit vorerst außer Reichweite.

Weiterhin belastend wirkt die angespannte Situation am Rohstoffmarkt infolge des wieder aufgeflammten Iran-Konflikts, die den Preis für Nordsee-Öl der Sorte Brent auf dem höchsten Stand seit Juni hält.

Ein positives Signal kommt hingegen aus Asien: Technologielastige Indizes wie der Nikkei 225 kletterten am Morgen auf den höchsten Stand seit knapp zwei Wochen. Marktexperte Stephen Innes betonte in diesem Zusammenhang, dass das grundlegende Narrativ rund um das Thema Künstliche Intelligenz trotz anhaltender Bewertungsdebatten weiterhin intakt sei.

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Die europäischen Aktienmärkte dürften ruhig in die Montagssitzung gehen.

Der EURO STOXX 50 word mit einer stabilen Eröffnung erwartet.

An den europäischen Aktienmärkten richten sich Marktteilnehmer am Montag auf einen vergleichsweise ruhigen Handelstag ein. Da die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen bleiben, fehlen am Nachmittag wichtige Impulse von der Wall Street. Solche Vorgaben gelten derzeit als besonders bedeutsam, da Themen wie die Diskussion um die US-Schuldenobergrenze und der anhaltende Renditeanstieg die Märkte stark beeinflussen.

Bei den US-Staatsanleihen richtet sich das Augenmerk weiterhin auf die Nachwirkungen des überraschend starken Arbeitsmarktberichts vom vergangenen Freitag. Eine Entspannung ist am Rentenmarkt bisher nicht in Sicht; die Rendite zehnjähriger US-Papiere liegt aktuell wieder oberhalb der Marke von 4,78 Prozent. Vor diesem Hintergrund gewinnen die am Donnerstag und Freitag anstehenden US-Inflationsdaten weiter an Gewicht, da Marktbeobachtern zufolge nur spürbar schwächer als erwartet ausfallende Zahlen der Fed unter Kevin Warsh Anlass zum Abweichen von einem strafferen Kurs bieten könnten.

Ebenfalls im Blickpunkt der Anleger steht die für Donnerstag angesetzte Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der die künftige Inflationsentwicklung im Vordergrund steht. Der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt zwar für politische Gespräche, wird von Marktteilnehmern für das Börsengeschehen jedoch als unbedeutend eingestuft.

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Die Wall Street zeigte sich vor dem Wochenende verunsichert.

Der Dow Jones verlor zum Sitzungsstart leicht und bewegte sich auch weiterhin auf rotem Terrain. Er verließt den Handel 0,51 Prozent schwächer bei 53.413,60 Zählern.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete den Handel kaum bewegt. Im Tagesverlauf sackte er jedoch ins Minus ab, wo er sich 0,29 Prozent schwächer bei 26.506,99 Punkten verabschiedete.

An den US-Aktienmärkten spielte sich am Freitag ein verunsicherter Handel ab. Auslöser waren die offiziell veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten für den Monat August, die unerwartet robust ausgefallen sind. Dies schürte erneute Zinserhöhungsphantasien und lässt die Renditen am Anleihemarkt ansteigen.

Mit 162.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft lag der Beschäftigungsaufbau deutlich über der Konsensprognose der Ökonomen, die lediglich von 53.000 Stellen ausgegangen waren. Die Arbeitslosenquote verharrte wie prognostiziert bei 4,1 Prozent, während sich der Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne weitgehend im Rahmen der Erwartungen bewegte.

Für einen dämpfenden, positiven Impuls sorgte am Freitag hingegen das Nachgeben der Ölpreise.

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Die Börsen in Fernost präsentieren sich am Montag uneineheitlich.

In Tokio gewinnt der Nikkei 225 jedoch zeitweise deutliche 1,91 Prozent auf 66.263,17 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notiert der Shanghai Composite unterdessen 0,16 Prozent höher bei 3.936,38 Zählern.

In Hongkong zeigt sich der Hang Seng 0,93 Prozent leichter bei 25.413,15 Einheiten.

Die asiatischen Aktienmärkte finden am Montag keine gemeinsame Richtung. Etwas Rückenwind kommt von starken Vorgaben aus dem US-Technologiesektor und robusten US-Arbeitsmarktdaten. Besonders gefragt sind japanische Halbleiterwerte, die der positiven Entwicklung an der Wall Street folgen.

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