MÄRKTE USA/Börsen starten nach starken Payrolls freundlich


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NEW YORK (Dow Jones)--Etwas erholt von den Vortagesverlusten starten die US-Aktienmärkte in den Freitagshandel, nachdem der offizielle Arbeitsmarktbericht ("Payrolls") für Februar überraschend stark ausgefallen ist. Demnach wurden im vergangenen Monat mit 379.000 Stellen erheblich mehr geschaffen als die von Volkswirten prognostizierten 210.000. Zugleich wurde der Januar-Wert deutlich nach oben revidiert. Das zeitgleich veröffentlichte Handelsbilanzdefizit war im Januar etwas größer als erwartet, fällt aber nicht ins Gewicht.

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Kurz nach der Startglocke gewinnt der Dow-Jones-Index 0,7 Prozent auf 31.148 Punkte. Der S&P-500 legt um 0,6 Prozent zu. Der Nasdaq-Composite bleibt mit einem Plus von 0,2 Prozent zurück.

Zehnjahresrendite knackt nach Daten 1,6-Prozent-Marke

Während der unerwartet deutliche Beschäftigungsaufbau von der Erholung der US-Wirtschaft zeugt, schürt er gleichzeitg auch Inflationsängste und treibt die in jüngster Zeit kräftig gestiegenen Anleiherenditen weiter nach oben. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg am Freitag bis auf 1,61 Prozent. Vor Veröffentlichung der Daten waren es 1,57 Prozent.

Schon am Donnerstag hatten die Anleiherenditen stark zugelegt, nachdem US-Notenbankchef Jerome Powell Hoffnungen auf eine verbale Intervention gegen den Zinsanstieg enttäuscht hatte. Erwartungen, dass die Wirtschaft im Zuge der Erholung von der Corona-Krise überhitzen und die Inflation zunehmen könnte, hatten in jüngster Zeit zu einem Ausverkauf von Staatsanleihen geführt und im Gegenzug die Renditen nach oben getrieben. Am Aktienmarkt waren daraufhin vor allem die Technologiewerte unter Druck geraten. Der Sektor reagiert wegen seines hohen Fremdkapitalanteils besonders sensibel auf steigende Zinsen.

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Broadcom nach durchwachsenen Zahlen gut behauptet

Aktien von Broadcom tendieren gut behauptet. Die Geschäftszahlen des Halbleiterunternehmens hatten nicht in allen Punkten überzeugt, so dass Anleger nach dem guten Lauf der Aktie zögern dürften, den Kurs weiter nach oben zu treiben.

Als durchwachsen werden die Zahlen von Costco (-1,5%) bezeichnet. Besser lief es für Waffenhersteller Smith & Wesson (+3%), der den Absatz im Quartal mehr als verdoppelte. Bei Bekleidungsanbieter Gap (+8%) kommt vor allem der Umsatzausblick gut an.

Der Dollar legt nach den Arbeitsmarktdaten weiter zu. Der Dollarindex steigt um 0,2 Prozent. Der Euro sank zeitweise unter 1,19 Dollar.

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Die Ölpreise setzen ihren kräftigen Anstieg fort, nachdem die Opec+ am Donnerstag zunächst an ihren Förderbegrenzungen festgehalten und damit Marktteilnehmer überrascht hat.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 31.148,28 0,72 224,14 1,77

S&P-500 3.789,45 0,56 20,98 0,89

Nasdaq-Comp. 12.751,38 0,22 27,91 -1,06

Nasdaq-100 12.486,80 0,18 22,80 -3,12

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,14 0,8 0,14 2,8

5 Jahre 0,82 3,0 0,79 45,7

7 Jahre 1,26 3,2 1,23 61,1

10 Jahre 1,59 3,1 1,56 67,6

30 Jahre 2,32 -0,1 2,32 66,9

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:15 Uhr Do, 17:25 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1924 -0,43% 1,1957 1,2044 -2,4%

EUR/JPY 129,19 -0,10% 129,44 129,56 +2,5%

EUR/CHF 1,1069 -0,50% 1,1114 1,1140 +2,4%

EUR/GBP 0,8612 -0,06% 0,8613 0,8612 -3,6%

USD/JPY 108,36 +0,35% 108,27 107,57 +4,9%

GBP/USD 1,3841 -0,42% 1,3885 1,3985 +1,3%

USD/CNH (Offshore) 6,5105 +0,31% 6,4830 6,4759 +0,1%

Bitcoin

BTC/USD 48.324,00 +0,16% 47.402,25 49.902,00 +66,3%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 65,93 63,83 +3,3% 2,10 +35,4%

Brent/ICE 68,88 66,74 +3,2% 2,14 +33,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.696,17 1.698,40 -0,1% -2,23 -10,6%

Silber (Spot) 25,20 25,43 -0,9% -0,22 -4,5%

Platin (Spot) 1.125,43 1.129,00 -0,3% -3,58 +5,1%

Kupfer-Future 4,07 3,99 +1,9% +0,08 +15,6%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 05, 2021 09:45 ET (14:45 GMT)

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21.09.26 Broadcom Outperform Bernstein Research
14.09.26 Broadcom Outperform Bernstein Research
03.09.26 Broadcom Buy UBS AG
03.09.26 Broadcom Overweight JP Morgan Chase & Co.
03.09.26 Broadcom Outperform Bernstein Research

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