Marc O. Schmidt-Kolumne

NVIDIA: Keine Angst vor mehr Konkurrenz

21.05.26 08:53 Uhr

Werbemitteilung unseres Partners
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich


NVIDIA: Keine Angst vor mehr Konkurrenz | finanzen.net
Werte in diesem Artikel
Aktien

202,10 EUR -9,50 EUR -4,49%

171,50 EUR 1,50 EUR 0,88%

124,92 EUR 1,90 EUR 1,54%

NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) hat die Markterwartungen im Hinblick auf die Ergebnisse des ersten Quartals (Ende April) des Geschäftsjahres 2026/27 geschlagen. Auch der Ausblick überzeugte. Allerdings hielt sich der Anlegerjubel in Grenzen. Investoren fragen sich, ob NVIDIA mit dem Aufkommen von „Agentic AI“ und dem steigenden Bedarf an CPUs (Central Processing Units) Marktanteile verlieren könnte.

NVIDIA schlägt Markterwartungen

Dafür spricht der Umstand, dass NVIDIA im abgelaufenen Quartal im Bereich Data Center Compute mit einem Umsatz von 60,4 Mrd. US-Dollar leicht hinter den Erwartungen von 61,0 Mrd. US-Dollar zurückgeblieben ist. Dafür zeigte das Unternehmen jedoch im Bereich Networking eine starke Outperformance. Insgesamt legten die Erlöse im Bereich Data Center im Vorjahresvergleich um 92 Prozent auf den Rekordwert von 75,2 Mrd. US-Dollar zu. Konzernweit kletterten die Erlöse um 85 Prozent auf 81,6 Mrd. US-Dollar.

Auch hier wurde ein neuer Bestwert verzeichnet, während die Markterwartungen sowohl auf der Gewinnseite als auch beim Umsatz übertroffen wurden. Angesichts des anhaltenden Geschäftserfolgs nahm sich das Management eines Kritikpunkts vieler Anleger an und erhöht daher die Ausschüttung. Die Quartalsdividende steigt von 1 Cent auf 25 Cent je Aktie. Darüber hinaus wird das Aktienrückkaufprogramm um weitere 80,0 Mrd. US-Dollar aufgestockt.

Optimistisches Zukunftsbild

Dass NVIDIA die Erwartungen mit den jüngsten Ergebnissen und dem Ausblick schlagen würde, galt als ausgemacht. Vielmehr konzentrierten sich Anleger auf das Zukunftsbild, das das Management zeichnen konnte. Dieses bleibt sehr optimistisch, einige Fragen ergeben sich aber dennoch. Konzernchef Jensen Huang sprach davon, dass der Aufbau von KI-Fabriken – „der größte Ausbau der Infrastruktur in der Geschichte der Menschheit“ – mit außerordentlicher Geschwindigkeit voranschreiten würde. „Agentische KI ist da, leistet produktive Arbeit, schafft echten Mehrwert und verbreitet sich rasch in Unternehmen und Branchen“, so Huang weiter.

Die agentische KI legt den Fokus jedoch wieder stärker auf Zentralprozessoren (CPUs) und eine dezentralere Systemarchitektur, was andere Chiphersteller wie Intel, Micron Technology und AMD in den vergangenen Monaten stärker in den Vordergrund rücken ließ. Konkurrierende kundenspezifische Halbleiterprodukte wie die Tensor Processing Units von Alphabet und die Trainium-Chips von Amazon sowie Produkte von AMD und dem Newcomer Cerebras könnten NVIDIA künftig ebenfalls Kopfschmerzen bereiten.

Mein Fazit

NVIDIA hat mit den Quartalszahlen erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass das Unternehmen weiterhin der zentrale Profiteur des globalen KI-Booms ist. Entwicklungen wie der verstärkte Fokus auf CPUs im Zusammenhang mit Agentic AI sowie kundenspezifische Chips könnten NVIDIA einige Marktanteile kosten. Die KI-Investitionsausgaben steigen jedoch derart stark an, dass der Kuchen für sämtliche beteiligten Branchenvertreter größer wird und das Wachstum weiter angekurbelt werden dürfte.

Wer als Anleger von den Wachstumsaussichten im Bereich Künstliche Intelligenz überzeugt ist und gleich auf einen Korb aus Branchenvertretern setzen möchte, sollte sich das Indexzertifikat (WKN: DA0ABW / ISIN: DE000DA0ABW6) auf den der Aktionär Künstliche Intelligenz Index einmal anschauen.

The post NVIDIA: Keine Angst vor mehr Konkurrenz first appeared on marktEINBLICKE.Weiter zum vollständigen Artikel bei Marc O. Schmidt
In eigener Sache

Übrigens: Cloudflare und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und Neukunden-Bonus sichern!

Nachrichten zu NVIDIA Corp.

Analysen zu NVIDIA Corp.

DatumRatingAnalyst
29.06.2026NVIDIA OutperformBernstein Research
08.06.2026NVIDIA OutperformBernstein Research
21.05.2026NVIDIA KaufenDZ BANK
21.05.2026NVIDIA BuyUBS AG
21.05.2026NVIDIA OutperformRBC Capital Markets
DatumRatingAnalyst
29.06.2026NVIDIA OutperformBernstein Research
08.06.2026NVIDIA OutperformBernstein Research
21.05.2026NVIDIA KaufenDZ BANK
21.05.2026NVIDIA BuyUBS AG
21.05.2026NVIDIA OutperformRBC Capital Markets
DatumRatingAnalyst
18.03.2026NVIDIA HoldDeutsche Bank AG
20.11.2025NVIDIA HoldDeutsche Bank AG
20.08.2025NVIDIA HoldDeutsche Bank AG
10.01.2025NVIDIA HoldDeutsche Bank AG
21.11.2024NVIDIA HaltenDZ BANK
DatumRatingAnalyst
04.04.2017NVIDIA UnderweightPacific Crest Securities Inc.
24.02.2017NVIDIA UnderperformBMO Capital Markets
23.02.2017NVIDIA ReduceInstinet
14.01.2016NVIDIA UnderweightBarclays Capital
26.07.2011NVIDIA underperformNeedham & Company, LLC

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für NVIDIA Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen