Milliardendeal

CureVac-Aktie im Übernahmemodus: Warum der CureVac-Chef die Übernahme durch BioNTech forciert


CureVac-Aktie im Übernahmemodus: Warum der CureVac-Chef die Übernahme durch BioNTech forciert

Die geplante milliardenschwere Übernahme auf dem deutschen Biotechnologiemarkt dürfte offenbar nicht am Widerstand des potenziellen Übernahmekandidaten scheitern.

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• CureVac-CEO Alexander Zehnder wirbt auf der Hauptversammlung aktiv für die BioNTech-Übernahme
• CureVac-Großaktionäre haben der Transaktion bereits zugestimmt
• Nun sind übrige CureVac-Aktionäre am Zug

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Rund zwei Wochen sind vergangen, seit das Mainzer Pharmaunternehmen BioNTech verkündet hat, den heimischen Konkurrenten CureVac übernehmen zu wollen. Der Milliardendeal soll mit BioNTech-Aktien bezahlt werden und CureVac-Aktionären bei erfolgreicher Durchführung zwischen vier und sechs Prozent am Käufer sichern.

Transaktion wird mehrheitlich positiv bewertet

Während die Bundesregierung bekräftigt hat, dem Deal positiv gegenüberzustehen, hat man bei CureVac bereits früh Nägel mit Köpfen gemacht: Aktionäre, die zusammen 36,76 Prozent der CureVac-Aktien halten, hätten Vereinbarungen unterzeichnet, ihre Aktien vorbehaltlich der Bedingungen anzudienen, darunter die Biotech-Holding Dievini von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp, hieß es bereits vor rund zwei Wochen im Rahmen der Kaufankündigung.

Und auch die Deutsche Bank bewertet die Übernahme positiv - insbesondere für den Übernahmekandidaten: Die BioNTech-Aktie wurde von Analysten des Finanzhauses mit einem Kursziel von 140 US-Dollar auf "Buy" belassen, für CureVac sei der Deal unterdessen "ein klarer Pluspunkt".

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CureVac-CEO wirbt um Zustimmung

Das sieht offenbar auch der CureVac-Chef Alexander Zehnder so. Im Rahmen der in dieser Woche abgehaltenen Hauptversammlung hatte der CEO betont, die Übernahme sei "ein wichtiger Meilenstein für CureVac und die Zukunft des Unternehmens", wie der SWR den Top-Manager zitiert. Der Deal sei "im besten Interesse" für das Unternehmen, so Zehnder weiter, der zudem betonte, es wäre auch profitabel für die Anteilseigner. Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat des Unternehmens würden das Angebot von BioNTech voll und ganz unterstützen.

CureVac-Aktionäre am Zug

80 Prozent der CureVac-Aktionäre müssen der Übernahme zustimmen und ihre Aktien gegen BioNTech-Anteile tauschen. Dabei scheint der Käufer wenig Probleme damit zu haben, die Investoren zu überzeugen: Inzwischen hätten bereits CureVac-Großanteilseigner, die im Besitz von mehr als 50 Prozent der CureVac-Papiere seien, dem Deal zugestimmt, so Zehnder dem SWR zufolge im Rahmen der Aktionärsversammlung weiter. Der Anteil konnte also seit der ursprünglichen Ankündigung deutlich erhöht werden.

Am Markt herrscht wenig Zweifel darüber, dass BioNTech die Annahmeschwelle knacken wird, schließlich bedeutet die Offerte einen kräftigen Aufschlag auf den Aktienkurs von CureVac, der seit der Übernahmeofferte dann auch folgerichtig fast 28 Prozent zugelegt hat, während es für die BioNTech-Aktie im gleichen Zeitraum rund vier Prozent nach unten ging.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Matthias Hangst/Getty Images, Thomas Lohnes/Getty Images

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16.09.26 BioNTech (ADRs) Buy UBS AG
16.09.26 BioNTech (ADRs) Buy Jefferies & Company Inc.
16.09.26 BioNTech (ADRs) Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.09.26 BioNTech (ADRs) Buy Jefferies & Company Inc.
04.09.26 BioNTech (ADRs) Buy Goldman Sachs Group Inc.

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