Aktien von Infineon, AIXTRON und Co. tiefrot: Chip-Ausverkauf in Asien belastet auch deutsche Halbleiterwerte
Im Zuge des weltweit deutlich unter Druck stehenden Halbeitersektors dürften am Dienstag auch in Frankfurt notierte Chipwerte nicht verschont werden.
Werte in diesem Artikel
In den USA waren Chip-Aktien am Vortag bereits schwach. In Asien waren die Verluste in dem Sektor noch größer.
Der Kospi-Index in Südkorea rutschte um rund 6 Prozent ab, weil die den Index dominierenden Chip-Schwergewichte Samsung und SK hynix Verluste zwischen 7 und 9 Prozent verzeichneten.
Auslöser waren neben wachsenden Zweifeln an der Rentabilität milliardenschwerer KI-Investitionen auch technologische Fortschritte des chinesischen Speicherchipherstellers CXMT. Diese schürten Sorgen um die Marktanteile und Gewinnmargen etablierter Halbleiterkonzerne.
"Der Ausverkauf der Halbleiterwerte verschärft sich, nachdem der Broadcom-Chef vor zu hohen Erwartungen an KI und vor Finanzierungsproblemen beim Ausbau gewarnt hat", schrieben die Marktexperten der Dekabank in ihrem Morgenkommentar.
Via XETRA verloren im DAX die Papiere von Infineon zuletzt 4,84 Prozent auf 54,45 Euro. Im MDAX sanken SUSS MicroTec um 5,00 Prozent auf 60,80 Euro und AIXTRON um 4,05 Prozent auf 34,11 Euro verglichen mit dem XETRA-Schluss.
Im Wochenverlauf bleibt es spannend: So veröffentlichen am Mittwoch der niederländische Chipindustrie-Ausrüster ASML und am Donnerstag der taiwanesische Halbleiterriese Taiwan Semiconductor Manufacturing Geschäftszahlen. Beide haben das Potenzial, den Sektor mitunter deutlich zu bewegen.
/ajx/mis/stk
FRANKFURT (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf AIXTRON
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf AIXTRON
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: AIXTRON SE, AIXTRON SE
