Abverkauf bei Ur-Kryptowährung: Bitcoin rutscht unter 70.000 US-Dollar-Marke

Der Bitcoin ist am Dienstag erstmals seit 07. April unter 70.000 US-Dollar gefallen.
Werte in diesem Artikel
Die Digitalwährung kostete auf der Handelsplattform Bitstamp am Nachmittag 68.664 Dollar. Im frühen Handel hatte der Bitcoin über 71.000 Dollar gekostet.
Verkauf von größtem Bitcoin-Treasury-Unternehmen belastet
"Auf die Stimmung drückt nach wie vor eine Meldung über einen Bitcoin-Verkauf in den Reihen von Strategy", kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Research. Strategy, der größte institutionelle Anleger, hat Bitcoin im Wert von rund 2,5 Millionen Dollar veräußert. Es war der erste Verkauf seit 2022. "Für Anleger ist dies eine Hiobsbotschaft in einer ohnehin fragilen Marktphase, bestehend aus Inflations-, Zins- und geopolitischen Sorgen", schreibt Emden. Entscheidend sei die Signalwirkung und nicht die Größe des Verkaufs. "Gerade in einem nervösen Marktumfeld können derartige Nachrichten die Risikoaversion der Anleger verstärken."
Bitpanda ist der BaFin-lizenzierte Krypto-Broker aus Österreich und offizieller Krypto-Partner des FC Bayern München. Erstellen Sie Ihr Konto mit nur wenigen Klicks und profitieren Sie von 0% Ein- und Auszahlungsgebühren.
Nahost-Konflikt im Blick: Risikobereitschaft leidet unter geopolitschen Spannungen
Die am Mittwoch gesunkenen Ölpreise stützten den Bitcoin in diesem Umfeld nicht. Schließlich zeichnet sich auch noch keine Einigung zwischen den USA und dem Iran ab. Im Gegenteil: Die Lage spitzte sich zuletzt zu. Der Iran droht angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und der mit Teheran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon mit einem Abbruch der Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten im Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump betonte hingegen auf Truth Social, die Gespräche mit Teheran würden in "schnellem Tempo" fortgeführt. Die Risikobereitschaft der Anleger wird durch die Unsicherheit gedämpft. Der Bitcoin gilt als riskante Anlageform.
Schwieriges Konjunkturumfeld drückt aufs Sentiment
Eine deutliche Erholung gilt auch angesichts der Geldpolitik der Notenbanken als unwahrscheinlich. Die gestiegenen Inflationsgefahren durch höhere Energiepreise dürften sich auch auf die Zinspolitik auswirken. So wird überwiegend erwartet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche ihren Leitzins anheben wird. Darauf deutet auch die im Mai gestiegene Inflationsrate hin. In den USA wird keine Leitzinssenkung mehr erwartet und eine Zinserhöhung im späteren Jahresverlauf nicht ausgeschlossen. Höhere Zinsen machen den Bitcoin weniger attraktiv, da er selbst keine Zinserträge bringt.
/jsl/he
FRANKFURT (dpa-AFX)
Übrigens: Strategy (ex MicroStrategy) und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und Neukunden-Bonus sichern!
Ausgewählte Hebelprodukte auf Strategy (ex MicroStrategy)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Strategy (ex MicroStrategy)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
Weitere News
Bildquellen: Hi my name is Jacco / shutterstock.com, Jaruwan Jaiyangyuen / Shutterstock.com
