Goldpreis und Ölpreis

Gold tritt weiter auf der Stelle: Anleger warten auf frische Impulse

10.07.26 08:17 Uhr

Goldpreis verharrt in enger Handelsspanne ohne klare Richtung | finanzen.net

Der Goldpreis gab im frühen Freitagshandel leicht nach und steuert nun auf einen Wochenverlust zu, der sich derzeit auf 1,5 Prozent beläuft.

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von Jörg Bernhard

An den Märkten wird befürchtet, dass die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Iran die Inflation anheizen und die US-Notenbank Fed zu einem weiterhin restriktiven geldpolitischen Kurs veranlassen könnten. Laut dem FedWatch-Tool der CME Group rechnen die Finanzmärkte inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 63 Prozent für eine Zinserhöhung im September. Vor einer Woche hatte diese noch bei rund 54 Prozent gelegen. Am Abend dürften sich die Marktakteure für den Commitments-of-Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC (21.30 Uhr) stark interessieren. Dieser informiert einmal pro Woche über die Stimmung der verschiedenen Marktakteure bei Gold-Futures. Vor einer Woche wurde ein markant gestiegener Optimismus unter großen wie kleinen Terminspekulanten gemeldet.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 17,60 auf 4.123,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Markantes Wochenplus ante portas

Vor dem Wochenende legte der Ölpreis leicht zu und steuert damit auf ein deutliches Wochenplus zu. Bei der US-Sorte WTI beläuft dieses sich auf aktuell 5,2 Prozent und bei der Nordseemarke Brent auf 6,1 Prozent. Auslöser waren erneut aufkommende Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen aus der ölreichen Nahostregion, nachdem die Kämpfe zwischen den USA und Iran in dieser Woche wieder aufgeflammt waren und den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erheblich beeinträchtigten. Weil das US-Militär bei seinen Angriffen aber die Energieinfrastruktur der Iraner bislang verschont hat, blieb ein noch stärkerer Aufwärtsdrang aus.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,20 auf 72,28 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,22 auf 76,52 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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