Zu früh gefreut?

Der Börsengang von SpaceX zum Ende der vergangenen Woche hat die Erwartungen erfüllt und zu einem Zeichnungsgewinn geführt. Dennoch darf das Unternehmen im Hinblick auf die aktuellen Zahlen als sehr ambitioniert betrachtet werden.
Werte in diesem Artikel
Auch wenn der Titel durch die Aufnahme in dem einen oder anderen Index natürlich von institutioneller Seite entsprechend nachgefragt wird, besteht dennoch die Möglichkeit, dass die Aktie in den kommenden Monaten auf einem günstigeren Niveau zu haben ist. Damit würde sich der Wert in einen breiten Korb von Unternehmen einreihen, die nach einem anfänglich positiven Start im Anschluss noch einmal klar unter den Ausgabepreis zurückgefallen sind.
"Friedensdeal" mit dem Iran
Über 40 Mal hat US-Präsident Trump den Frieden mit dem Iran verkündet. Zu seinem 80. Geburtstag scheint ein Friedensvertrag nun tatsächlich möglich zu sein. Allerdings bleiben auch trotz einer Einigung noch viele Fragen ungeklärt bzw. offen. Dabei richtet sich der Blick vor allem auch auf das Thema Uran. Die Anleger haben den Frieden zum Wochenauftakt jedenfalls schon einmal an den Märkten gefeiert. Es muss sich aber erst zeigen, ob nicht doch noch die eine oder andere Enttäuschung folgen wird. Auch die Tatsache, dass der Iran für ein Friedensabkommen ein Ende der Angriffe Israels auf den Libanon fordert, bleibt ein spannendes Thema.
Zinswende in Europa - was machen die USA?
Zwar haben die Ölpreise mit der Aussicht auf ein Ende des Kriegs im Iran wieder nachgegeben, diese hatten die Inflation zuletzt aber entsprechend angetrieben. Dies hat dazu geführt, dass die Europäische Zentralbank erstmals seit der letzten Zinssenkung vor rund einem Jahr den Leitzins wieder angehoben hat. An den Märkten hatte dies allerdings keine Auswirkung, war dieser Schritt doch im Vorfeld erwartet worden. Gespannt darf man nun auf die Wochenmitte schauen, wenn die US-Notenbank zu ihrer turnusmäßigen Sitzung zusammenkommt und am Mittwoch ihr Sitzungsergebnis bekanntgeben wird. Dies ist insofern besonders interessant, als dass es die erste Zinsentscheidung unter dem neuen US-Notenbankchef Kevin Warsh sein wird.
Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
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Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
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