Deutsche Pfandbriefbank: So nutzen Sie die Seitwärtsbewegung

24.07.26 10:37 Uhr

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Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank leidet unter dem herausfordernden Marktumfeld. Die Gefahr höherer Zinsen erhöht die Kreditrisiken.

Werte in diesem Artikel

Nach der EZB-Sitzung ist vor der EZB-Sitzung: Beim gestrigen Treffen der europäischen Währungshüter wurde am Leitzins erwartungsgemäß noch nicht geschraubt. Dennoch ist das Thema Zinsanhebung vor dem Hintergrund der erneut kräftig angezogenen Ölpreise nicht vom Tisch. Denn die wieder in voller Härte entbrannte Auseinandersetzung am Golf dürfte die Inflation nicht kalt lassen.

Remember September

Deshalb rechnen viele Investoren bereits damit, dass die EZB beim nächsten Treffen im September wieder an der Zinsschraube – und zwar nach oben – drehen wird. Es sei denn, es kommt doch noch zu einem schnellen Waffenstillstand, der die Kostendynamik durch die kräftig angezogenen Ölpreise rechtzeitig bremst. Darauf setzen aktuell aber die wenigsten Anleger, was sich bei zinssensitiven Werten am Kurs ablesen lässt.

Frust im August?

Besonders für die auf das Kreditgeschäft fokussierte Deutsche Pfandbriefbank (pbb) ist dies ein Hemmschuh. Steigende Zinsen erhöhen die Gefahr von Kreditausfällen. Potenziell höhere Ausfallrisiken wiederum müssen durch eine erhöhte Risikovorsorge aufgefangen werden – und das drückt auf den Gewinn. So einfach ist die Rechnung. Wie die pbb auf die jüngsten Entwicklungen reagiert und wie sich die Risikovorsorge zum Halbjahr 2026 dargestellt hat, erfahren Anleger am 13. August.

Fazit

Die steigende Zahl an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist ein Problem, fehlende Kapitalentlastungen in der EU – wie sie etwa die Banken in den USA genießen – sind möglicherweise sogar ein noch größeres. Der Verband der Pfandbriefbanken (vdp) fordert diese Entlastungen zwar aktiv von der EU-Kommission ein, diese fürchtet aber offensichtlich um die bisher erreichte Stabilität im Bankensektor. Beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung. Für die pbb bleibt das Umfeld auch deshalb herausfordernd. Technisch ist der Ausbruch über die Marke von 3,65 Euro zuletzt gescheitert. Dies könnte zu einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zwischen 3,15 und 3,65 Euro führen. Kurzfristig orientierte Anleger beachten diese Marken bei Range-Trades.

Ebenfalls einen Blick wert ist derzeit B+S Banksysteme. Dort steht allerdings nicht das schwierige Marktumfeld, sondern die Frage im Mittelpunkt, was das Unternehmen mit seinem stetig wachsenden Finanzpolster anfangen wird: zum Artikel

Viel Geld in der Kasse hat nun auch Pentixapharm. Denn die große Kapitalerhöhung ist auf eine gute Resonanz gestoßen, wodurch die Finanzierung einer großen Phase-3-Studie, des derzeit zentralen Werttreibers der Aktie, gesichert ist: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.520 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 11.07.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 24.07.26 um 10:04 Uhr.

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