Druck verstärkt

Anleger machen Kasse: Amazon-Aktie im Sog des erneuten Tech-Ausverkaufs


Anleger machen Kasse: Amazon-Aktie im Sog des erneuten Tech-Ausverkaufs

Auch die Amazon-Aktie kann sich dem Ausverkauf bei Techtiteln am Freitag nicht entziehen. Hinzu kommt noch ein weiterer Belastungsfaktor.

Werte in diesem Artikel
Aktien

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57.80 EUR -7.06 EUR -10.88 %

  • Amazon-Aktie im Anlegerfokus
  • Neuer Ausverkauf bei Chiptiteln
  • Netflix belastet zusätzlich mit schwacher Umsatzprognose fürs dritte Quartal
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Die Amazon-Aktie fällt am Freitag vorbörslich um gut ein Prozent auf 246,65 US-Dollar an der NASDAQ. Ein Amazon-spezifischer Auslöser lässt sich dafür nicht finden, stattdessen reiht sich der Titel in eine breitere Abwärtsbewegung am Technologiemarkt ein.

Zweiter Ausverkaufstag im Chipsektor belastet die Amazon-Aktie

Der Halbleitersektor setzt am letzten Handelstag der Woche seine Talfahrt aus der Vorwoche fort. Speicherchip- und Technologiewerte geben vorbörslich erneut nach, nachdem der Philadelphia Semiconductor Index bereits am Vortag ein fast zweimonatiges Tief markiert hatte und auf Kurs für die schwächste Woche seit März 2025 liegt. Anleger stellen zunehmend infrage, wie lange die hohen Investitionssummen rund um den KI-Boom die aktuellen Bewertungen im Sektor noch rechtfertigen, was auch auf breiter aufgestellte Technologiewerte wie Amazon abfärbt.

Netflix verschärft die Stimmung

Zusätzlichen Druck bringt Netflix. Der Streaminganbieter meldete am Vorabend nach Börsenschluss in den USA zwar ein Umsatzplus von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, stellte für das dritte Quartal aber ein zweites Quartal in Folge mit langsamerem Wachstum in Aussicht. Die Netflix-Aktie geriet daraufhin unter Druck und zeigt sich auch am Freitag deutlich tiefer.

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Amazon-Personalie als Randnotiz

Eine hauseigene Meldung gibt es an diesem Tag dennoch: Das Wall Street Journal berichtet, Meta Platforms wolle einen langjährigen Manager von Amazon Web Services abwerben, der nach fast 20 Jahren bei AWS in den kommenden Wochen zu Meta wechseln solle. Als alleinige Erklärung für den Kursrückgang taugt die Personalie kaum.

Der nächste belastbare Datenpunkt für die Amazon-Aktie ist der eigene Quartalsbericht, der für den 30. Juli angesetzt ist.

Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: Jonathan Weiss / Shutterstock.com, Eddy Galeotti / Shutterstock.com

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14.07.26 Amazon Buy Jefferies & Company Inc.
08.07.26 Amazon Buy Goldman Sachs Group Inc.
26.06.26 Amazon Overweight JP Morgan Chase & Co.
18.06.26 Amazon Buy Jefferies & Company Inc.
16.06.26 Amazon Outperform RBC Capital Markets