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GBC

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11:34 Uhr

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Aktie in diesem Artikel

Nach Darstellung der Analysten Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger von GBC startet bei der Smartbroker Holding jetzt die Skalierungsphase. Ab 2027 soll aus Sicht des Researchhauses der Umsatz deutlich steigen und das Nettoergebnis wieder positiv ausfallen. Diese Aussichten bieten nach Meinung der Analysten Potenzial für die Aktie.

Die Smartbroker Holding AG befinde sich nach einem sehr wachstumsstarken, aber ergebnisseitig investitionsgeprägten Geschäftsjahr 2025 in einer entscheidenden Skalierungsphase. Die Konzernumsatzerlöse seien im Geschäftsjahr 2025 deutlich um 30,1 % auf 68,28 Mio. Euro (Vorjahr: 52,48 Mio. Euro) gestiegen und hätten damit spürbar über der ursprünglichen Planung gelegen. Wachstumstreiber sei insbesondere das Transaktionsgeschäft rund um Smartbroker+ gewesen, dessen Umsätze auf 40,14 Mio. Euro (Vorjahr: 27,23 Mio. Euro) zugenommen hätten. Das Media-Geschäft habe sich mit Umsätzen von 28,14 Mio. Euro (Vorjahr: 25,25 Mio. Euro) ebenfalls positiv entwickelt und habe weiterhin den stabilen Ergebnisanker der Gruppe gebildet. Damit verschiebe sich die Umsatzstruktur zunehmend zugunsten des wachstumsstärkeren Brokerage-Geschäfts, während das Media-Segment weiterhin Reichweite, Markenbekanntheit und potenzielle Lead-Generierung liefere.

Die Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres 2025 sei durch bewusst erhöhte Wachstumsinvestitionen geprägt gewesen. Das EBITDA nach Kundengewinnungskosten habe sich auf -0,33 Mio. Euro (Vorjahr: 8,97 Mio. Euro) belaufen. Hauptursache sei die deutliche Ausweitung der Kundengewinnungskosten auf 9,81 Mio. Euro (Vorjahr: 1,68 Mio. Euro) gewesen. Vor Kundengewinnungskosten habe das EBITDA jedoch weiterhin klar positiv bei 9,5 Mio. Euro (Vorjahr: 10,7 Mio. Euro) gelegen, wobei das Vorjahr durch einen positiven Sondereffekt von 4,2 Mio. Euro begünstigt gewesen sei. Bereinigt um diesen Effekt habe sich die operative Basis vor Wachstumsinvestitionen somit verbessert.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwarteten die Analysten einen moderaten Umsatzanstieg auf 70,00 Mio. Euro (2025: 68,28 Mio. Euro). Damit liege ihre Schätzung innerhalb der vom Management kommunizierten Umsatzbandbreite von 66,00 Mio. Euro bis 72,00 Mio. Euro. Die Analysten sehen das Jahr 2026 als Übergangsjahr an, in dem die höhere Kundenbasis zwar zur Stabilisierung der Umsätze beitrage, die Ergebnisdynamik jedoch durch weiterhin hohe Kundengewinnungskosten, Produktinvestitionen, den Wegfall des PFOF sowie ein intensiveres Wettbewerbsumfeld begrenzt werde. Für 2026 prognostizierten sie ein EBITDA von 0,50 Mio. Euro und ein Nettoergebnis von -8,15 Mio. Euro.

Ab dem Jahr 2027 sollte die Skalierung des Geschäftsmodells deutlicher sichtbar werden. Die Analysten erwarteten für 2027 Umsatzerlöse von 83,00 Mio. Euro und ein EBITDA von 11,50 Mio. Euro. Der wesentliche Treiber dürfte das Transaktionsgeschäft sein, das von einer größeren und reiferen Kundenbasis, steigenden Depotvolumina, einer höheren Produktnutzung sowie zusätzlichen Erlösen aus Handelsaktivitäten, Sparplänen sowie Zins- und Cash-Komponenten profitieren sollte. Zugleich sollte sich die Marketingintensität relativ zum Umsatz schrittweise normalisieren. Für 2027 erwarteten die Analysten die Rückkehr in die Gewinnzone mit einem Nettoergebnis von 4,00 Mio. Euro. Für 2028 haben sie eine weitere Umsatzsteigerung auf 99,00 Mio. Euro, ein EBITDA von 22,00 Mio. Euro sowie ein Nettoergebnis von 13,00 Mio. Euro prognostiziert. Damit werde die Smartbroker Holding AG zunehmend in eine Ertragsphase eintreten, in der Smartbroker+ den wesentlichen Wert- und Ergebnishebel des Konzerns darstellen dürfte.

Auf Basis ihres DCF-Modells ergebe sich ein fairer Wert je Aktie von 17,80 Euro (bisher: 17,60 Euro). Die Bewertung reflektiere die zunehmende Skalierung des Brokerage-Geschäfts, die stabile Ergebnisbasis des Media-Segments sowie die erwartete Rückkehr zu positiven Jahresergebnissen ab 2027. Zusätzliche Potenziale aus der B2B-Trading-API, neuen Konto- und Depottypen, KI-gestützten Trading-Funktionen, Heavy-Trader-Angeboten sowie dem Altersvorsorgedepot seien in ihren Prognosen nur teilweise berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten für die Aktie der Smartbroker Holding AG das Rating „KAUFEN“ mit einem Kursziel von 17,80 Euro.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 16.07.2026, 11:30 Uhr)

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zur Identität des Weitergebenden und zu möglichen Interessenskonflikten: http://www.aktien-global.de/impressum/
Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958
Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde von der GBC AG am 16.07.2026 um 10:00 Uhr fertiggestellt und am 16.07.2026 um 11:00 Uhr erstmals veröffentlicht.
Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://nwr.eqs-cockpit.com/fncls2.ssx?fn=redirect&url=bb9a24731988431fce1e003f0a6a6f18&application_id=2366872&site_id=airport_aws~~~7cc68db1-74de-43c8-af69-2ae0a97efdc3&application_name=news
Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

 

Bildquellen: Alexey Goosev / Shutterstock.com

Zusammenfassung: Smartbroker Kaufen

Unternehmen:
Smartbroker Holding AG
Analyst:
GBC
Kursziel:
17,80 €
Rating jetzt:
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Kurs*:
9,02 €
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Abst. Kursziel aktuell:
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Analyst Name:
Cosmin Filker
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