DAX schließt nach neuem Rekord höher -- US-Börsen mit Gewinnen - Dow-Rekord -- Zalando engt EBIT-Ziel ein -- Marvell, Alphabet, Lufthansa, Gold, AMD, SpaceX, Microsoft, Palantir, RENK im Fokus
HENSOLDT mit Bosch-Kooperation. Spotify enttäuscht mit Prognose. Schwache BioNTech-Zahlen. JPMorgan-Anteil an DroneShield steigt weiter. Trump kritisiert Gewinne der Ölkonzerne. Ferguson-Aktie im S&P 500. FMC über Erwartungen. Bayer besser als erhofft. Evonik mit starkem zweiten Quartal. Caterpillar-Aktie schießt nach Rekordquartal hoch. Conti mit Gewinnsprung. SK Hynix im Analystenfokus.
Marktentwicklung
Am deutschen Aktienmarkt setzte sich der Rekordlauf am Dienstag fort.
Der DAX stieg mit einem Plus in den Handel ein und markierte bei 26.266,5 Punkten ein neues Rekordhoch. Auch im Verlauf ging die Rally weiter, zwischenzeitlich wurden die Gewinne aber kleiner. Schlussendlich ging er 0,77 Prozent höher bei 26.202,35 Zählern - und damit einem Schlusskursrekord - in den Feierabend.
Auch der TecDAX startete fester in den Handel und baute seine Gewinne weiter aus - im Verlauf ging es zeitweise auf über 4.000 Punkte nach oben. Zum Sitzungsende notierte das Börsenbarometer 0,8 Prozent stärker bei 3.982 Zählern.
Der Leitindex blieb damit in der Gewinnspur und konnte den erfolgreichen Start in den Monat August bestätigen. Im Mittelpunkt stand die Berichtssaison der Unternehmen.
Die Marktstimmung bleibe vorerst positiv, wobei sich die Anleger weiter nur in ausgesuchten Branchen positionieren dürften, konstatierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. "Allerdings setzt sich das sehr vorsichtige Vorgehen unter geringem Handelsvolumen der vergangenen Wochen fort. Große Euphorie ist trotz der neuen Rekorde im Dax nicht zu erkennen, was zumindest kurzfristig der Nährboden für weiter steigende Kurse sein könnte", ergänzte der Experte.
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Die europäischen Aktienmärkte legten zu.
Der EURO STOXX 50 stieg fester in den Handel ein und blieb im Verlauf auf grünem Terrain. Auch hier wurde bei 6.490,34 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht. Er beendete den Handelstag 0,94 Prozent stärker bei 6.486,70 Zählern.
Nach der Rally zum Wochenstart legten die Börsen noch weiter zu. Hauptrisiko für die Börsen bleibt eine erneute Eskalation im Nahen Osten. Die Nachrichten aus Washington und Teheran sind nur schwer miteinander in Einklang zu bringen. Die Lage bleibt mithin unübersichtlich. Für Bewegung bei Einzelaktien sorgte eine Flut von Quartalszahlen. Der bisher insgesamt besser als erwartet ausgefallene Verlauf der Berichtssaison ist zu einer wichtigen Stütze für die Börsen geworden.
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An den US-Börsen griffen die Anleger am Dienstag wieder zu.
Der Dow Jones Industrial beendete den Handel mit einem Plus von 1,71 Prozent bei 54.085,94 Punkte. Im Handelsverlauf erreichte er auch ein neues Rekordhoch bei 54.272,60 Zählern.
Der technologielastige NASDAQ Composite ging unterdessen am Dienstag 2,59 Prozent höher bei 26.584,99 Punkten in den Feierabend.
An den US-Börsen spielten sich am Dienstag deutliche Kursgewinne ab. Marktbeobachter führten die positive Stimmung auf einen Optimismus der Anleger bezüglich einer möglichen Beendigung des Iran-Konflikts zurück.
Unterdessen erholten sich die Ölpreise leicht. Am Vortag waren die Notierungen spürbar eingebrochen, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, er habe geplante Militärschläge zugunsten neuer Verhandlungen mit Teheran abgesagt. Von iranischer Seite wurden angebliche Verhandlungen mit den USA jedoch dementiert.
Auf der Makroseite standen die Daten zu den offenen Stellen (Jolts-Bericht) für Juni im Mittelpunkt. Sie markieren den Startschuss für eine Reihe wichtiger Arbeitsmarktdaten im Wochenverlauf: Am Mittwoch folgt der ADP-Arbeitsmarktbericht für Juli, am Donnerstag die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und am Freitag der offizielle US-Arbeitsmarktbericht.
Die Zahl der offenen Stellen in den USA ist im Juni gesunken. Wie das US-Arbeitsministerium im Rahmen seiner Job Openings and Labor Turnover Summary (Jolts) mitteilte, gab es 7,359 (Mai: 7,537) Millionen offene Stellen. Die Zahl der freiwilligen Kündigungen stieg auf 3,232 (3,153) Millionen. Die Zahl der Entlassungen legte leicht auf 1,766 (1,761) Millionen zu.
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Die Börsen in Fernost zeigten sich auch am Dienstag uneinheitlich.
Der Nikkei 225 drehte im Plus und gewann schlussendlich 0,31 Prozent auf 63.957,53 Punkte.
Leichte Gewinne waren auf dem chinesischen Festland zu sehen, wo der Shanghai Composite 0,33 Prozent höher bei 3.822,28 Punkten schloss.
In Hongkong fiel unterdessen der Hang Seng um 0,74 Prozent auf 25.817,99 Zähler.
An den asiatischen Aktienmärkten zeigte sich am Dienstag kein einheitliches Bild. Teilnehmer sprachen von einer vorsichtigen Rückkehr zu Technologieaktien. Dazu trugen auch die starken Quartalszahlen von Palantir bei. Das Software-Unternehmen hat den Umsatz im zweiten Quartal fast verdoppelt. Außerdem wurde der Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Damit gab es nach Amazon und Microsoft erneut überzeugende Geschäftszahlen, die das Vertrauen der Anleger in den Sektor wieder steigen lassen, wie es heißt.
Dazu kamen positive Vorgaben der Wall Street, wo der Dow-Jones-Index auf einem Rekordstand geschlossen und sich die positive Entwicklung der NASDAQ-Indizes fortgesetzt hat. Daneben gab es nach Aussage von US-Präsident Donald Trump weiter Gespräche mit dem Iran, bei denen es vor allem um die Öffnung der Straße von Hormus geht. Allerdings bleibt bei Marktteilnehmern Skepsis. Die Ölpreise legten nach den Abgaben am Vortag wieder leicht zu.
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