Heute im Fokus

US-Börsen mit uneinheitlichem Wochenschluss -- DAX geht stabil ins Wochenende -- Rüstungsaktien von Ukraine-Deal-Gerüchten gedrückt -- DroneShield, Software-Aktien, adidas, Lockheed Martin im Fokus

aktualisiert 10.04.26 22:22 Uhr

thyssenkrupp: Konzern kauft Plattform für flachgewalzten Karbonstahl. Porsche: Absatz bricht weltweit zweistellig ein. Inflation auf höchstem Stand seit Anfang 2024. Airbus-Aktie tiefer: China Eastern und Aercap sichern sich Großaufträge. Bayer: OMV-Chef Alfred Stern soll Bayer-Aufsichtsrat werden. Nordex liefert Turbinen für Windpark in Spanien. VW stoppt ID.4-Produktion in den USA.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt tendierte vor dem Wochenende letztlich stabil.

So notierte DAX zur Startglocke minimal höher und konnte sich im weiteren Verlauf in die Gewinnzone absetzen. Er schaffte es zeitweise die 24.000-Punkte-Marke zu durchbrechen. Zum Handelsschluss gab er seine Gewinne jedoch wieder ab und verabschiedete sich dann 0,01 Prozent schwächer bei 23.803,95 Punkten ins Wochenende.
Der TecDAX startete den Handelstag mit einem Plus und hielt sich auch weiterhin in der Gewinnzone. Er ging 0,45 Prozent stärker bei 3.532,88 Zählern aus dem Handel.

Nach dem schwachen Vortag tendierte der DAX am Freitag schlussendlich seitwärts. Unterstützend wirkte, dass die Ölpreise trotz der weiterhin angespannten Lage im Nahen Osten stabil bleiben und kein zusätzlicher Inflationsdruck entsteht.

"Die Aufmerksamkeit liegt nun auf möglichen Verhandlungen in Pakistan, die voraussichtlich am Wochenende stattfinden werden", wie Commerzbank-Anleihenexperte Hauke Siemßen mit Blick auf die Kriegsparteien im Nahen Osten von dpa-AFX zitiert wird. Besonders neue Informationen über die Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand zwischen Israel und Libanon würden von Anlegern verfolgt werden. Hier deuteten die jüngsten Nachrichten auf Verhandlungsbereitschaft hin.

Gegen Mittag sorgten vage Hoffnungen auf eine Ende des Ukraine-Kriegs für Gewinne. Als Auslöser galt die Reise des Kremlgesandten Kirill Dmitrijew zu Gesprächen in die USA. Aus Moskau kam jedoch rasch eine Relativierung: Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow führt Dmitrijew keine Gespräche über ein Kriegsende; sein Besuch signalisiere auch keine Wiederaufnahme der ausgesetzten Verhandlungen.

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