MÄRKTE ASIEN/Börsen nach Endspurt deutlich höher


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DOW JONES--An den asiatischen Börsen hat sich am Mittwoch im späten Geschäft eine positive Tendenz durchgesetzt. Einige Indizes schlossen auf Tageshoch - angetrieben von einer leichten Erholung der zuletzt arg gebeutelten Technologiewerte. Die überwiegend schwachen Daten aus den USA lieferten dagegen keine Orientierung, wie bereits an der Wall Street zu erkennen gewesen war. Mit Blick auf den Technologiesektor sprachen Händler von Schnäppchenjägern nach den heftigen Abgaben zuvor. Davon profitierte der zuvor abgestürzte Kospi in Südkorea. Die grundlegenden Sorgen über eine mögliche KI-Blase seien aber nicht ausgeräumt, hieß es.

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Der japanische Nikkei-225 pendelt zwischen kleinen Auf- und Abschlägen und schloss 0,3 Prozent höher bei 49.512 Punkten. Der US-Arbeitsmarktbericht habe keine klaren Signale geliefert, urteilten die Analysten von Sucden Financial. Anleger seien offenbar vorsichtig, die Daten zu stark zu extrapolieren, und die Erwartungen für weitere Zinssenkungen der Fed würden weiter nach hinten verschoben. Gebremst wurde der japanische Markt von positiven Daten, die die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung am Freitag erhöht hatten. Denn Japans Exporte waren im November den dritten Monat in Folge gestiegen und dies auch klar stärker als erwartet. Anzeichen wirtschaftlicher Stärke dürften die Argumente für die Bank of Japan (BoJ) untermauern, die geldpolitische Straffung in dieser Woche wieder aufzunehmen.

Die Kurse japanischer Staatsanleihen gaben nach. Neben einer möglichen Leitzinserhöhung am Freitag durch die BoJ könnte die Schuldenaufnahme des Staates aufgrund des kürzlich verabschiedeten Nachtragshaushalts zunehmen, hieß es im Handel. Aufgrund der starken Exportentwicklung Japans sei die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die BoJ am Freitag gestiegen, urteilte ING-Volkswirtin Min Joo Kang. Die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen stieg um 3 Basispunkte auf 1,980 Prozent - der höchste Stand seit Juni 2007.

Nach einem Endspurt zogen die Indizes in China deutlich an, der Shanghai-Composite um 1,2 Prozent und HSI in Hongkong um 1,0 Prozent im späten Handel. Sollte sich der KI-Boom abschwächen, könnten sich chinesische Aktien besser halten als jene in den USA, mutmaßte Analyst Thomas Mathews von Capital Economics. China sei zwar ein wichtiger Akteur im globalen KI-Rennen, die Bewertungen in China fielen aber immer noch viel niedriger als in den USA aus. Dies impliziere "geringeres Abwärtspotenzial", falls Sorgen über eine KI-Blase weiter zunähmen.

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Gestützt von Berichten, Apple wolle ihre Produktpalette bei Mobiltelefonen erweitern, zogen unter den Zulieferern Lens Technology in Hongkong um 4,9 Prozent an. Das chinesische KI-Chip-Startup MetaX Integrated Circuits legte indes ein fulminantes Börsendebüt hin - der Kurs explodiert in Schanghai um 693 Prozent. MetaX gehört ebenso wie Moore Threads zum Klub der sogenannten Kleinen Drachen, die als die viel versprechendsten Startups im Chip- und KI-Bereich gelten.

In Südkorea baute der Kospi seine Aufschläge mit der Erholung im Technologiebereich auf plus 1,4 Prozent aus, nachdem er zuvor zwei Tage unter die Räder geraten war. SK Hynix legten im Technologiesektor um knapp 4 Prozent zu. Der australische Leitindex S&P/ASX-200 schloss derweil mit einem Minus von 0,2 Prozent - noch vor der breiten Aufwärtsbewegung im späten Handel der Region. Treasury Wine Estates brachen um 9,3 Prozent ein. Das Unternehmen wird als Reaktion auf die geringere Nachfrage im Einzelhandel in den USA und China die Lieferungen reduzieren.

In Indien legte die Rupie zum US-Dollar deutlich zu. Medienberichten zufolge hatte die indische Zentralbank an den Devisenmärkten interveniert, um die Landeswährung zu stützen, nachdem diese bis nahe an ein Rekordtief gesunken war.

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INDEX zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 8.585,20 -0,2% +6,6% 06:00

Nikkei-225 (Tokio) 49.512,28 +0,3% +25,8% 07:00

Kospi (Seoul) 4.056,41 +1,4% +69,1% 07:30

Shanghai-Comp. 3.870,28 +1,2% +15,4% 08:00

Hang-Seng (Hongk.) 25.484,49 +1,0% +27,8% 09:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Di, 08:45 % YTD

EUR/USD 1,1711 -0,3 1,1749 1,1752 +13,5%

EUR/JPY 182,03 0,1 181,77 182,00 +12,0%

EUR/GBP 0,8784 0,4 0,8753 0,8790 +6,2%

GBP/USD 1,3331 -0,7 1,3421 1,3369 +6,9%

USD/JPY 155,44 0,5 154,72 154,87 -1,3%

USD/KRW 1.480,20 0,5 1.472,70 1.475,24 -0,5%

USD/CNY 7,0647 0,1 7,0597 7,0586 -2,1%

USD/CNH 7,0414 0,1 7,0362 7,0392 -4,0%

USD/HKD 7,7786 -0,0 7,7798 7,7782 +0,2%

AUD/USD 0,6618 -0,2 0,6634 0,6638 +7,3%

NZD/USD 0,5772 -0,1 0,5780 0,5783 +3,3%

BTC/USD 86.962,00 -0,9 87.777,70 85.876,75 -9,1%

ROHÖL zuletzt VT-Schluss +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 56,10 55,27 +1,5% +0,83 -21,1%

Brent/ICE 59,85 58,92 +1,6% +0,93 -19,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 4.323,03 4.302,85 +0,5% +20,18 +64,1%

Silber 65,90 63,7565 +3,4% +2,15 +122,0%

Platin 1.634,14 1.573,39 +3,9% +60,75 +73,5%

Kupfer 5,32 5,29 +0,5% +0,03 +29,3%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

December 17, 2025 03:02 ET (08:02 GMT)

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