XETRA-SCHLUSS/Leichter - Neue Eskalation im Nahen Osten belastet

08.06.26 17:51 Uhr

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DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt ist mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Der DAX büßte 0,6 Prozent auf 24.616 Punkte ein, im Tagestief stand der Index bei 24.427. Belastend wirkte die wieder eskalierende Lage im Nahen Osten. Zwischen dem Iran und Israel kam es zu einem militärischen Schlagabtausch. Nach Intervention von US-Präsident Donald Trump ruhen in der Zwischenzeit zwar wieder die Waffen. Die jüngste Entwicklung hat aber einmal mehr vor Augen geführt, wie instabil die Lage in der Region ist. Der Preis der Ölsorte Brent stieg um 2 Prozent auf 94,94 Dollar das Fass.

Nach dem jüngsten Ausverkauf konnten sich Chip-Aktien erholen. Auslöser war der Schock über den starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag und die darauf steigenden US-Zinsen samt Kurseinbruch der Tech-Aktien. Zum Kursplus am Montag trug die Erholung an der Nasdaq zu Wochenbeginn bei. Nvidia-CEO Jensen Huang sieht die jüngste Schwäche als Kaufgelegenheit. KI werde zu einer grundlegenden globalen Infrastruktur, die mit dem Internet vergleichbar sei. Er betonte, die Branche stehe erst ganz am Anfang. Infineon gewannen 1,2 Prozent, Suss Microtec 2,2 Prozent und Aixtron 3,3 Prozent.

Mit Abgaben von 4,2 Prozent führten BASF die Verliererliste im DAX an. BASF-Vorstandschef Markus Kamieth hat Analysten in ihrer Erwartung an das zweite Geschäftsquartal nach den ersten beiden Monaten des Quartals bestätigt. Allerdings stehe der Juni noch aus. Auch stellte Kamieth klar, dass sich der kurzfristige starke Nachfrageanstieg als Folge des Irankrieges im März normalisiert habe. Auch andere Chemietitel wurden verkauft: Evonik verloren 1 Prozent und Brenntag 3,5 Prozent.

Keinen guten Tag hatte der Luftfahrt-Bereich: Der Branchenverband Iata hat eine Gewinnwarnung für die Fluglinien ausgesprochen. Wegen der Krise im Nahen Osten und der Folge einer Preisexplosion bei Kerosin rechnet er in der Branche 2026 mit Gewinnen von 23 Milliarden Euro verglichen mit 45 Milliarden im Jahr zuvor. Lufthansa verloren 1,9 Prozent, für Fraport ging es 1,5 Prozent nach unten.

Index zuletzt* +/- % +/- % YTD

DAX 24.616 -0,6 0,6

DAX-Future 24.660 +0,6 0,4

XDAX 24.637 +0,6 0,2

MDAX 32.125 -1,1 5,2

TecDAX 4.067 -0,2 12,5

SDAX 18.398 -0,2 7,1

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 125,27 -26,0

*gerundet

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 08, 2026 11:51 ET (15:51 GMT)

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03.07.2026Infineon BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.07.2026Infineon BuyJefferies & Company Inc.
02.07.2026Infineon NeutralUBS AG
02.07.2026Infineon BuyDeutsche Bank AG
29.06.2026Infineon OutperformBernstein Research
DatumRatingAnalyst
03.07.2026Infineon BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.07.2026Infineon BuyJefferies & Company Inc.
02.07.2026Infineon BuyDeutsche Bank AG
29.06.2026Infineon OutperformBernstein Research
29.06.2026Infineon OverweightBarclays Capital
DatumRatingAnalyst
02.07.2026Infineon NeutralUBS AG
05.06.2026Infineon HoldWarburg Research
07.05.2026Infineon NeutralUBS AG
06.05.2026Infineon NeutralUBS AG
07.04.2026Infineon NeutralUBS AG
DatumRatingAnalyst
30.06.2023Infineon UnderperformJefferies & Company Inc.
09.06.2023Infineon UnderperformJefferies & Company Inc.
12.05.2023Infineon UnderperformJefferies & Company Inc.
05.05.2023Infineon UnderperformJefferies & Company Inc.
04.05.2023Infineon UnderperformJefferies & Company Inc.

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