MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Kospi extrem volatil


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DOW JONES--An den asiatischen Aktienmärkten setzt sich am Dienstag im späten Geschäft kein klarer Trend durch. Allerdings zeigen einige Börsen wie jene in Südkorea eine starke Volatilität auf, der Kospi dreht von deutlichen Aufschlägen stark ins Minus. Insgesamt lässt sich in der Region beobachten, dass die von Halbleiterwerten getriebene Rally an Schwung verliert. Dazu rückt der Iran-Krieg wieder stärker ins Bewusstsein, dessen Ende nicht absehbar ist. Der iranische Botschafter in China hat erklärt, sein Land sei bereit, einen Vier-Punkte-Vorschlag des chinesischen Staatschefs Xi Jinping zu unterstützen.

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Doch zugleich droht eine Ausweitung des Krieges. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen heimlich militärische Angriffe auf den Iran durchgeführt und sich damit als aktiver Kriegsteilnehmer positioniert, in dem sie selbst das Hauptziel Irans waren. Die Risiken im Nahen Osten blieben hoch, urteilt der leitende NAB-Devisenstratege Rodrigo Catril. Die brüske Zurückweisung des iranischen Vorschlags zum Kriegsende durch US-Präsident Donald Trump habe die Zweifel an einem Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran erneuert.

Nach einem erneuten Allzeithoch und Aufschlägen von rund 1,7 Prozent dreht der südkoreanische Kospi nun 2,6 Prozent nach unten ab - zwischenzeitlich waren es sogar knapp 4 Prozent. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, insbesondere im heiß gelaufenen Halbleitersektor. Samsung Electronics büßen 2,7 Prozent ein, SK Hynix bezeichnen starke Kursschwankungen und halten sich aktuell 0,3 Prozent im Plus. Samsung droht ab 21. Mai ein Streik, sollte mit den Gewerkschaften keine Einigung erzielt werden. Die globale Speicherchipproduktion könnte erheblich beeinträchtigt werden.

Japanische Aktien legen dagegen zu, der Nikkei-225 klettert um 0,6 Prozent auf 62.811 Punkte. In Japan trägt die Begeisterung für Künstliche Intelligenz vor allem Chiptitel weiter nach oben - auch Metallwerte sind erneut gefragt. Renesas Electronics legen um 7,9 Prozent zu, Sumitomo Metal Mining um 5,2 Prozent. Mitsubishi Heavy Industries verlieren nach Zahlenvorlage 1,2 Prozent - auch Fujifilm wird im Tagesverlauf Ergebnisse veröffentlichen.

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In China steigt der HSI in Hongkong um 0,3 Prozent, der Shanghai-Composite gibt dagegen 0,4 Prozent ab. Im Fokus steht der Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischer Amtskollege Xi Jinping am Donnerstagmorgen in Peking. Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China sind nach Einschätzung von Julius Bär derzeit keine treibende Kraft für chinesische Aktien. Obwohl frühere Interaktionen zwischen Xi und Trump zu moderaten Gewinnen geführt hätten, ist Julius Bär skeptisch, dass sich dieses historische Muster wiederholen wird.

Der australische S&P/ASX-200 in Sydney zeigt sich knapp behauptet. Das Geschäftsklima hat im April in der Flaute verharrt, und solange die Krise im Nahen Osten nicht vorbei sei, werde es kaum Grund zur Freude geben, erläutert Citi-Volkswirt Josh Williamson. Die Unternehmen hätten schwächere Einstellungsbedingungen und ein geringeres Wachstum sowie einen Anstieg der Inputkosten festgestellt. Diese schlügen sich derzeit in den Endverbraucherpreisen nieder, was darauf hindeute, dass die Zweitrundeneffekte der höheren Ölpreise nun die Wirtschaft durchdrängen. Die Stagflationsgefahr sei real und das Risiko tendiere zu höheren Leitzinsen, so Williamson. Citi erwartet im Juni eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, wobei die Risiken zu weiteren Erhöhungen führen könnten.

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INDEX zuletzt +/- % % YTD Handelsschluss

S&P/ASX 200 (Sydney) 8.685,20 -0,2 -0,3 08:00

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Nikkei-225 62.810,56 +0,6 - 08:00

Topix 500 (Tokio) 3.029,69 +1,1 +13,9 08:00

Kospi (Seoul) 7.622,42 -2,6 +80,9 08:30

Hang-Seng (Hongkong) 26.486,63 +0,3 +3,3 10:00

Shanghai-Composite 4.208,00 -0,4 +6,0 09:00

Straits-Times (Singapur) 4.943,66 +0,0 +6,4 11:00

IDX Comp. (Indonesien) 6.816,48 -1,3 -21,2 10:00

KLCI (Malaysia) 1.752,59 +0,4 +4,3 10:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mo, 09:41 % YTD

EUR/USD 1,1757 -0,2 1,1782 1,1771 +0,1

EUR/JPY 185,25 0,0 185,25 184,87 +0,7

EUR/GBP 0,8653 -0,0 0,8654 0,8653 -0,7

USD/JPY 157,56 +0,3 157,16 157,06 +0,6

USD/KRW 1.483,20 +0,6 1.473,98 1.471,92 +3,0

USD/CNY 6,7932 -0,0 6,7948 6,7951 -2,9

USD/CNH 6,7923 +0,0 6,7911 6,7917 -2,6

USD/HKD 7,8286 0,0 7,8284 7,8283 +0,6

AUD/USD 0,7232 -0,2 0,7247 0,7240 +8,4

NZD/USD 0,5955 -0,1 0,5963 0,5947 +3,5

BTC/USD 81.251,63 -0,7 81.803,17 80.733,65 -7,3

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 98,87 +0,8 0,80 98,07

Brent/ICE 104,77 +0,5 0,56 104,21

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.722,33 -0,2 -11,76 4.734,09

Silber 86,17 +0,1 0,08 86,09

Platin 2.098,95 -1,5 -32,43 2.131,38

Angaben ohne Gewähr

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/kla

(END) Dow Jones Newswires

May 12, 2026 00:56 ET (04:56 GMT)

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