DAX verliert 25.000-Punkte-Marke letztlich aus dem Blick -- Wall Street letztlich in Rot -- Rheinmetall gewinnt mehr -- Peloton, Infineon, Vonovia, Siemens Healthineers, Arm, IonQ, Microsoft im Fokus
adidas: US-Zollerstattung könnte Konzern Hunderte Millionen Dollar bringen. DEUTZ: Auftragsboom nährt Hoffnung auf stärkeres Jahr. MTU-CEO sieht Triebwerkhersteller für Jahresziele auf Kurs. LANXESS mit schwachem Jahresstart. BofA sieht noch deutliches Kurspotenzial für ASML. Henkel: Organisches Umsatzplus im ersten Quartal. Fortinet: KI-getriebene Nachfrage sorgt für kräftiges Wachstum.
Marktentwicklung
Anleger am deutschen Aktienmarkt hielten sich am Donnerstag zurück.
So startete der DAX startete marginal höher in den Handel und pendelte im Verlauf zwischen Verlustzone und Nulllinie. Am Nachmittag ging es spürbar abwärts, sogar soweit, dass die jüngst eroberte Marke von 25.000 Punkten zunächst wieder in die Ferne rückte. Sein Schlussstand: 24.663,61 Punkte (-1,02%).
Der TecDAX gab ebenso nach und ging 0,36 Prozent leichter bei 3.796,90 Einheiten aus dem Handel.
Der deutsche Aktienmarkt profitierte zwar weiterhin von positiven Impulsen aus den USA und Asien, schaffte es nach den vorherigen Kursanstiegen jedoch zunächst nicht nachhaltig über die Marke von 25.000 Punkten hinaus.
Im Mittelpunkt des Handels standen erneut Unternehmenszahlen sowie die Entwicklung der Energiepreise und die geopolitische Situation im Nahen Osten. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte die Einschätzung von US-Präsident Donald Trump, wonach eine Verständigung zur Beendigung des Konflikts mit dem Iran in naher Zukunft möglich sein könnte.
Auch die Bilanzsaison zog weiter den Fokus der Anleger auf sich: Am Donnerstag legten unter anderem Rheinmetall, Vonovia und Siemens Healthineers ihr Zahlen zum abgelaufenen Quartal vor.
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Die europäischen Börsen zeigten sich am Donnerstag eine Spur tiefer.
Der EURO STOXX 50 eröffnete die Sitzung zunächst wenig bewegt, gab dann aber spürbar nach und verabschiedete sich 0,89 Proent leichter bei 5.973,25 Zählern aus dem Handel.
In den USA setzten zentrale Indizes am Vortag ihren Aufwärtstrend fort und markierten neue Bestmarken, während Japan nach einer Handelspause mit deutlichen Kursgewinnen aufholte. In Südkorea ließ die Dynamik nach einem neuen Hoch im Tagesverlauf etwas nach.
Politisch sorgte weiterhin der Konflikt im Iran für Aufmerksamkeit. US-Präsident Trump äußerte sich zuversichtlich hinsichtlich einer möglichen Einigung in naher Zukunft. Die zuvor stark gefallenen Ölpreise konnten sich daraufhin zumindest stabilisieren.
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Anleger an den US-Börsen zeigten sich am Donnerstag in Verkaufslaune.
Der Dow Jones Industrial eröffnete die Sitzung etwas fester und rutschte anschließend in die Verlustzone ab. Er ging 0,63 Prozent tiefer bei 49.596,60 Puntken aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite startete ebenfalls im Plus und knackte anschließend bei 26.036,38 Einheiten einen Rekord. Er konnte seine Gewinne jedoch ebenfalls nicht halten und bewegte sich im weiteren Verlauf auf rotem Terrain. Schlussendlich notierte er 0,13 Prozent leichter bei 25.806,20 Zählern.
Nach der jüngsten Rekordjagd an der Wall Street hatte am Donnerstag eine Phase der Ernüchterung eingesetzt. Da greifbare Erfolge in den Friedensverhandlungen für den Nahen Osten ausblieben, nutzten viele Investoren das hohe Kursniveau für Gewinnmitnahmen. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts mit dem Iran, die zur Wochenmitte noch für Optimismus gesorgt hatte, erwies sich rückblickend als verfrüht.
Verschärft wurde die Stimmung durch abwartende Signale aus Teheran: Laut dem iranischen Außenministerium prüfe man das von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Rahmendokument zwar noch, sei jedoch zu keinem endgültigen Entschluss über die Aufnahme von Verhandlungen gekommen. Während die diplomatischen Kanäle somit stocken, erhöhte Trump den Druck massiv und drohte dem Iran im Falle einer Ablehnung der Bedingungen mit einer Intensivierung der Luftangriffe. Diese Kombination aus politischer Ungewissheit und neuerlichen Drohgebärden dämpfte die Risikofreude der Anleger spürbar.
Unternehmensseitig rückte vor allem die Schnellrestaurant-Kette McDonald's mit Zahlen in den Fokus.
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Die Börsen in Fernost verbuchten am Donnerstag Gewinne - besonders deutlich fielen diese nach einer Feiertagspause in Japan aus.
Nachdem das Geschäft in Tokio die letzten Tage geruht hatte, kletterte der Nikkei 225 am Donnerstag letztlich um 5,58 Prozent auf 62.833,84 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil 0,48 Prozent fester bei 4.180,09 Einheiten.
In Hongkong gewann der Hang Seng 1,57 Prozent auf 26.626,28 Zähler.
Die Börsen in Ostasien setzten ihren Aufwärtstrend am Donnerstag fort. Hintergrund ist eine gestiegene Risikofreude, die vor allem durch die Erwartung einer möglichen Beruhigung im Nahost-Konflikt gestützt wird.
US-Präsident Donald Trump sprach von einem bereits vorliegenden einseitigen Rahmen für eine mögliche Vereinbarung, dem der Iran noch zustimmen müsse. Gleichzeitig hatte er am Vortag den Druck erhöht und angedeutet, dass die USA im Falle einer Ablehnung der vorgeschlagenen Bedingungen ihre militärischen Aktionen gegen den Iran wieder deutlich verschärfen könnten.
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