MÄRKTE ASIEN/Iran-Krieg belastet Börsen - Samsung hieven Kospi ins Plus


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DOW JONES--Zum Start in die neue Woche haben an den Börsen in Ostasien und Australien negative Vorzeichen dominiert. Auf der Stimmung lastete der andauernde Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit neuen Militärschlägen gedroht, falls es nicht zu einer Einigung kommt. Dazu gesellt sich Enttäuschung über das dürftige Ergebnis des Gipfeltreffens von Trump mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinpin in der vergangenen Woche. Der erhoffte Durchbruch war ausgeblieben. Die Straße von Hormus ist derweil noch immer geschlossen, was die Ölpreise am Montag weiter in die Höhe trieb. Das Barrel Brentöl verteuert sich beim Übergang vom asiatisch dominierten zum europäischen Handel um 1,6 Prozent auf 111 US-Dollar. Unter Druck standen in der Region vor allem die Technologiewerte. Anleger warten gespannt auf die Geschäftszahlen von Nvidia im späteren Wochenverlauf, von denen man sich Aufschluss darüber hofft, ob die KI-getriebene Nachfrage im Sektor andauert.

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Der südkoreanische Aktienmarkt trotzte der negativen Tendenz in der Region und schloss 0,3 Prozent im Plus, gestützt vom Schwergewicht Samsung Electronics. Dessen Kurs stieg um 3,9 Prozent mit der Nachricht, dass der Konzern die Verhandlungen mit den Gewerkschaften wieder aufgenommen hat. Das nährt die Hoffnung, dass ein Streik noch abgewendet werden kann.

In Tokio gab der Nikkei-225-Index derweil um 1 Prozent nach. Der breiter gefasste Topix sank um ebenfalls 1 Prozent. Der Composite-Index in Shanghai hielt sich vergleichsweise gut mit einem Minus von 0,1 Prozent. Schwache chinesische Konjunkturdaten hatten Hoffnungen auf Maßnahmen Pekings zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft genährt. Chinas Wirtschaftstätigkeit hat sich im April unerwartet abgekühlt. Industrie und Konsum verloren an Fahrt. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel im späten Handel um 1,4 Prozent. In Sydney ging es mit den Kursen im Schnitt um 1,5 Prozent nach unten. Nach einer Gewinnwarnung brachen dort die Aktien von Brambles um gut 20 Prozent ein.

An der Börse in Jakarta verlor der IDX 3,7 Prozent. Die indonesische Rupiah wertete zum US-Dollar auf ihren bisher tiefsten Stand ab. Die hartnäckige Schwäche der heimischen Währung dürfte Erwartungen befeuern, dass die indonesische Zentralbank am Mittwoch die Zinsen erhöht, um das Vertrauen in die Währung wieder herzustellen und das Sentiment am Markt aufzuhellen, sagte ein Marktbeobachter. Der Wertverlust der Währung werde nicht nur durch externe Ungleichgewichte infolge hoher Energiepreise und geopolitischer Spannungen verursacht, sondern auch durch Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Lage Indonesiens und des regulatorischen Umfelds, die das Investitionsklima belasteten, fügte er hinzu.

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INDEX zuletzt +/- % % YTD Handelsschluss

S&P/ASX 200 (Sydney) 8.505,30 -1,5 -2,4 08:00

Topix 500 (Tokio) 2.987,14 -1,0 +12,3 08:00

Kospi (Seoul) 7.516,04 +0,3 +78,4 08:30

Hang-Seng (Hongkong) 25.604,09 -1,4 -0,1 10:00

Shanghai-Composite 4.129,44 -0,1 +4,0 09:00

Straits-Times (Singapur) 4.965,63 -0,5 +6,9 11:00

IDX Comp. (Indonesien) 6.471,98 -3,7 -25,1 10:00

KLCI (Malaysia) 1.731,67 -0,5 +3,1 10:00

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DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Fr, 09:39 % YTD

EUR/USD 1,1632 +0,1 1,1625 1,16392 -1,0

EUR/JPY 184,88 +0,2 184,52 184,36 +0,5

EUR/GBP 0,8711 -0,1 0,8722 0,8704 -0,1

USD/JPY 158,91 +0,1 158,76 158,38 +1,4

USD/KRW 1.497,94 +0,0 1.497,73 1.500,20 +4,0

USD/CNY 6,8039 -0,1 6,8092 6,8026 -2,7

USD/CNH 6,8062 -0,1 6,8126 6,8043 -2,4

USD/HKD 7,8297 0,0 7,8296 7,8298 +0,6

AUD/USD 0,7146 -0,0 0,7148 0,7171 +7,1

NZD/USD 0,5846 +0,1 0,5838 0,5846 +1,6

BTC/USD 76.894,10 -1,7 78.258,48 80.782,40 -12,3

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 107,21 +1,7 1,79 105,42

Brent/ICE 110,98 +1,6 1,72 109,26

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.544,11 +0,1 6,09 4.538,02

Silber 75,87 -0,1 -0,08 75,95

Platin 1.976,45 +0,2 3,00 1.973,45

Angaben ohne Gewähr

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/uxd

(END) Dow Jones Newswires

May 18, 2026 03:43 ET (07:43 GMT)

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Datum Rating Analyst
06.03.13 Samsung verkaufen Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

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