US-Börsen mit Gewinnen ins Wochenende -- DAX geht stärker ins Wochenende - 26.000er-Marke zurückerobert -- Bitcoin mit Comeback -- Rheinmetall, Unitree, Anthropic, Gold, Metaplanet, Tesla im Fokus
Ross Stores: Quartalszahlen übertreffen Erwartungen deutlich. Infineon-Aktie verliert binnen 30 Tagen mehr als 18 Prozent. CTS Eventim verzeichnet zweistelliges Wachstum - Ausblick bestätigt. VW-Chef Blume: 'Die Lage ist mehr als kritisch'. Uber droht Millionen-Strafe in den Niederlanden. Boeing: Maschine muss wegen technischer Probleme umkehren.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex präsentierte sich im Handel am Freitag stärker.
Der DAX notierte zu Beginn nur knapp im Plus und baute seine Gewinne im Verlauf aus. Dabei eroberte er auch die runde 26.000-Punkte-Marke wieder zurück. Schließlich notierte er 0,59 Prozent höher bei 26.136,56 Punkten.
Der TecDAX startete ebenfalls mit einem kleinen Aufschlag und konnte im Laufe des Tages etwas weiter in die Gewinnzone vordringen. Er beendete den Handel 0,62 Prozent stärker bei 4.090,64 Zählern.
Nach vier schwächeren Handelstagen konnte der deutsche Leitindex am Freitag leicht zulegen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es dem DAX, die viel beachtete Marke von 26.000 Punkten zurückzuerobern. Aus technischer Sicht bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt, solange der DAX seine 21-Tage-Linie verteidigt.
Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades sprach mit Blick auf die vergangenen Tage von einem "geordneten Rückzug" der Anleger, die zunehmend unter der höheren Volatilität am Anleihemarkt litten. Damit rückt die mit Spannung erwartete Auktion 30-jähriger US-Staatsanleihen in den Mittelpunkt. "Bleibt die erhoffte Nachfrage der Investoren aus, dürfte dies den Stress im Bondmarkt weiter verschärfen und den Druck auf den DAX gnadenlos erhöhen", warnte der Experte.
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Die europäischen Aktienmärkten tendierten zum Wochenschluss aufwärts.
Der EURO STOXX 50 startete die Sitzung marginal höher, zeigte sich im weiteren Verlauf dann aber etwas deutlicher im Plus. Er verabschiedete sich schließlich 0,63 Prozent höher bei 6.462,22 Einheiten ins Wochenende.
An den europäischen Aktienmärkten ging es am Freitag moderat aufwärts. Die Beruhigung an den Anleihemärkten und ein stabiler Ölpreis schafften dabei die Grundlage für eine Erholung nach den Verlusten vom Vortag.
Insgesamt herrschte jedoch Zurückhaltung. Marktanalyst Ricardo Evangelista vom Broker ActivTrades verwies auf den festgefahrenen Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der die Energiepreise hochhalte und dadurch die Zinssorgen an den Märkten schüre.
Zuversicht kam immerhin von der Konjunkturseite: Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hellte sich im August trotz des Iran-Kriegs überraschend zum dritten Mal in Folge auf. Der Indikator deutet zudem auf eine wachsende Wirtschaftsleistung hin.
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Die US-Börsen beendeten die Freitagssitzung mit positiver Tendenz.
Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Gewinnzone und legte zum Handelsschluss um 0,98 Prozent auf 53.277,01 Punkte zu.
Beim NASDAQ Composite fiel der Tagesgeinn etwas geringer aus. Er schloss 0,43 Prozent höher auf 26.180,45 Zählern.
Für eine gewisse Beruhigung sorgte, dass die heftigen Bewegungen am US-Anleihemarkt zeitweise nachließen. Entwarnung gab es dort allerdings nicht: Die Rendite zehnjähriger Treasuries bewegte sich zum Handelsschluss um 4,7 Prozent, bei 30-jährigen US-Staatsanleihen waren es mehr als 5,2 Prozent. Sorgen über die inzwischen auf mehr als 40 Billionen Dollar gestiegene US-Staatsverschuldung, hohe Haushaltsdefizite und Inflationsrisiken bleiben damit ein Belastungsfaktor für Aktien.
Unter den Sektoren gehörten Grundstoffwerte zu den Gewinnern. Unterstützung kam zudem von einigen erfreulichen Unternehmenszahlen. Ross Stores beispielsweise verteuerte sich nach besser als erwarteten Quartalszahlen und einer angehobenen Jahresprognose deutlich. Auch Kryptowährungen sorgten für Bewegung: Bitcoin stieg auf den höchsten Stand seit Mai, wovon kryptonahe Aktien profitierten.
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An den Börsen in Asien ließ sich zum Wochenschluss keine gemeinsame Richtung beobachten.
In Tokio fiel der Nikkei 225 letztlich um 0,3 Prozent auf 66.016,36 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite unterdessen leichte 0,04 Prozent fester bei 3.905,20 Stellen.
In Hongkong verbuchte der Hang Seng schlussendlich ein Plus von 1,21 Prozent auf 26.009,46 Punkte.
In Japan konnten Robuste Konjunkturdaten die Stimmung nur teilweise aufhellen. Zwar wuchs die japanische Industrie im August so kräftig wie seit 2018 nicht mehr, zugleich schürte die anziehende Inflation die Sorge vor einer weiteren Zinserhöhung der japanischen Notenbank.
International sorgte vor allem die Entwicklung am US-Anleihemarkt für Unruhe. Die steigenden US-Schulden und die Ankündigung von Finanzminister Scott Bessent, die Anleihekäufe auszuweiten, ließen Zweifel an der Haushaltsentwicklung aufkommen. Marktstrategen warnten, dass Anleger zunehmend sensibel auf die Rekordverschuldung der USA reagieren.