DAX schließt stabil -- US-Börsen mit Verlusten -- Investor sieht Überbewertung bei SpaceX -- Intel, ASML, AMC, OpenAI, Netflix, Gold, AMD, Apple, Rheinmetall, NVIDIA, SAP, PayPal, Moonshot im Fokus
Siemens erhält Milliardenauftrag. D-Wave-CEO verkauft Aktien. Alphabet, Meta & Amazon: Citi warnt vor Milliarden-Cashflow-Loch ab 2027. Infineon-Korrektur setzt sich fort. Foxconn profitiert von angeblichem Milliardenauftrag durch SpaceX. adidas: Geschäft mit WM-Trikots brummt. Tesla will in Deutschland expandieren. GameStop erhöht eBay-Aktienanteil weiter.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt hat die neue Handelswoche verunsichert begonnen.
So eröffnete der DAX die Montagssitzung leicht Minus und wechselte dann häufiger das Vorzeichen. Schlussendlich ging es um minimale 0,06 Prozent nach oben auf 24.846,69 Punkte.
Der TecDAX startete die Handelswoche unterdessen mit marginalen Verlusten und tendierte im weiteren Verlauf zunächst aufwärts, bevor er seine Gewinne wieder abgab und kaum verändert bei 3.772 Zählern in den Feierabend ging.
Nach den vorangegangenen Einbußen hat sich der DAX zum Auftakt der neuen Handelswoche gefangen. Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung auf Signale für eine potenzielle Deeskalation im Nahen Osten, wenngleich die Gesamtlage weiterhin unübersichtlich bleibt. Während Medienberichte über den Vorschlag einer neuerlichen Waffenruhe Hoffnung machten, sorgten Drohungen der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen gegen Saudi-Arabien - konkret mit Angriffen auf den maritimen Öltransport - für Gegenwind. Dementsprechend schwankte der Ölpreis, verblieb jedoch auf hohem Niveau.
Parallel dazu bestätigte der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, dass Teheran nach der jüngsten militärischen Rolltreppe Vorschläge für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen vorliegen - nach eigenen Worten stammend von der US-Seite. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass der Iran seine Verteidigungsbereitschaft unvermindert aufrechterhalten werde.
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Anleger an den europäischen Aktienmärkten hielten sich am Montag zurück.
Der EURO STOXX 50 startete die Sitzung im Minus und stieg zunächst nach oben. Im Tagesverlauf ist er jedoch wieder unter seinen Vortagsschluss gerutscht und markiert seinen Endkurs bei 6.227,40 Puntken (-0,06 Prozent).
Das Geschehen wurde weiter von der Entwicklung im Nahen Osten und den Ölpreisen bestimmt, während Unternehmensnachrichten vor Beginn der intensiveren Berichtssaison noch Mangelware waren. Der Brent-Ölpreis war infolge der anhaltenden Kämpfe zwischen den USA und dem Iran sowie der angespannten Lage in der Straße von Hormus zeitweise über 90 US-Dollar gestiegen. Hinweise auf eine mögliche Wiederaufnahme von Gesprächen zwischen Washington und Teheran sorgten später jedoch für Entspannung.
Der weiterhin hohe Ölpreis hält die Sorgen vor einem wieder steigenden Inflationsdruck wach. An den Märkten wird dennoch erwartet, dass die Europäische Zentralbank auf ihrer Sitzung am Donnerstag die Leitzinsen zunächst unverändert lässt. Positive Impulse kamen zudem von den deutschen Erzeugerpreisen, deren Inflationsdruck im Juni weiter nachließ.
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An der Wall Street ging es nach den Verlusten vor dem Wochenende am Montag auf rotes Terrain.
Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Abschlag von 0,59 Prozent bei 51.841,28 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite musste seine Gewinne komplett abgeben, am Ende stand noch ein leichtes Minus von 0,05 Prozent auf 25.508,07 Zähler,
Dank der andauernden Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran sowie des weiterhin hohen Ölpreisniveaus spielte sich an der Wall Street ein unsicherer Auftakt in die neue Handelswoche ab. Marktteilnehmer werteten dies jedoch als leichte Gegenbewegung nach den teils deutlichen Verlusten vom Freitag. Zudem rückt die US-Berichtssaison zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens, wobei das Hauptaugenmerk vor allem auf den anstehenden Quartalszahlen aus dem Technologiesektor liegt.
Am Rohstoffmarkt stiegen die Ölpreise im Handelsverlauf zwar zeitweise auf den höchsten Stand seit Anfang Juni, gaben einen Teil ihrer Gewinne jedoch wieder ab. Auslöser für die leichte Entspannung waren Äußerungen aus dem Iran, weiterhin an einer diplomatischen Lösung festzuhalten und entsprechende Vermittlungsvorschläge zu prüfen, was am Markt Hoffnung auf eine mögliche Deeskalation schürt.
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Mit positiven Vorzeichen starteten die Börsen in Fernost in die neue Handelswoche.
Der Nikkei 225 verlor am Freitag letztlich 4,03 Prozent auf 64.141,12 Punkte. Am Montag ruht hier der Handel feiertagsbedingt.
Auf dem chinesischen Festland waren am Montag Gewinne zu sehen: Der Shanghai Composite stieg letztlich um 0,85 Prozent auf 3.796,28 Indexpunkte.
Im Plus präsentierte sich auch der Markt in Hongkong, wo der Hang Seng kräftige 2,36 Prozent auf 25.143,05 Zähler gewann.
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montag stärker. Dabei stieg der Ölpreis auf den höchsten Stand seit über einem Monat. Auslöser waren anhaltende gegenseitige Angriffe zwischen dem Iran und den USA: Das US-Militär flog bereits den neunten Tag in Folge Luftschläge gegen Ziele im Iran, während Teheran seinerseits Ziele in der Region attackierte.
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