DAX stärker -- Asiens Börsen schwächer -- Mercedes-Benz übertrifft Margen-Erwartungen -- DroneShield mit Rekordumsatz -- Chipaktien, Apple, SpaceX, CXMT, Samsung, SK hynix im Fokus
Buffett-Indikator auf Rekordhoch. Zhongji Innolight schließt Milliarden-IPO erfolgreich ab. Bitcoin fällt auf gut 63.000 Dollar - Spekulation auf US-Zinserhöhung. Philips erhöht Margenprognose. SAFRAN hebt Jahresziele nach gutem Halbjahr an. J&J will Talkum-Klagen mit milliardenschwerem Vergleich beilegen. Teamviewer sieht beschleunigtes Wachstum im 2. Halbjahr.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt legt am Dienstag weiter zu.
So eröffnete der DAX 0,53 Prozent höher bei 25.496,13 Punkten und bleibt anschließend auf grünem Terrain.
Dagegen sinkt der TecDAX zeitweise, nachdem er anfänglich schon um 0,16 Prozent auf 3.802,56 Punkte gefallen war.
Die weiter nachgebenden Energiepreise sorgen auch am zweiten Börsentag der Woche für Kursgewinne. Der deutsche Leitindex knüpf damit an die Vortagesgewinne an und nähert sich somit dem Rekordhoch von vor drei Wochen bei 25.900 Zählern.
Laut Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners befinden sich die Börsen aktuell in einem Spannungsfeld zweier Kräfte. So wachse auf der einen Seite die Hoffnung auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Auf der anderen Seite nehme die Angst vor einer zu weit gelaufenen KI-Rally zu - dies mache Indizes mit hohen Halbleiter-Gewichten wie der NASDAQ 100 und der südkoreanische KOSPI zu schaffen, weniger aber dem DAX.
Aktien mit KI-Bezug hatten am Vortag im US-Handel sowie nun am Dienstag in Japan und Südkorea teils deutlich unter Sorgen vor wachsender China-Konkurrenz und ausufernden Finanzierungsnotwendigkeiten gelitten. Dem Druck im weltweiten Tech-Sektor, vor allem bei Halbleiterwerten, kann sich der DAX jedoch entziehen, weil in dem Index Techwerte keine allzu große Rolle spielen. Stattdessen verbuchten Aktien aus der "Old economy" deutliche Kursgewinne.
Außerdem kommt die Saison der Quartalsbilanzen hierzulande weiter in Fahrt. Unter anderem lassen sich Mercedes-Benz und der Software-Anbieter TeamViewer in die Bücher schauen.
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Die europäischen Aktienmärkte bewegten sich am Dienstag aufwärts.
So startete der EURO STOXX 50 0,24 Prozent fester bei 6.297,20 Punkten und notiert auch im weiteren Verlauf moderat im Plus.
Der globale Kursabsturz der KI-Aktien mit einem Einbruch im KOSPI-Index in Korea um 11 Prozent belastet nicht. In Europa wird das Thema zwar diskutiert, betrifft aber hierzulande nur wenige Spezialwerte. Klar im Fokus steht dagegen die Fahrt aufnehmende Berichtssaison.
Als gesamte Branche unter Druck stehen nur die KI-abhängigen Technologiewerte. Hier traf sich am Vortag die schon vorhandene Skepsis über Zirkelgeschäfte mit aktuellen Belastungsfaktoren.
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Die US-Börsen zeigten sich am ersten Handelstag der neuen Woche uneinheitlich.
Der Dow Jones Industrial fuhr Gewinne ein und schloss mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 52.209,69 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite gab unterdessen leicht nach, zum Handelsschluss ging es für den Techwerteindex um 0,18 Prozent auf 24.932,08 Zähler nach unten.
Nach dem erneuten Rückgang der Ölpreise präsentierten sich die US-Börsen am Montag gespalten. Zugleich steht den Anlegern eine möglicherweise turbulente Woche bevor: Zahlreiche Unternehmensberichte zum Quartal, darunter erneut Ergebnisse großer Technologiekonzerne, sowie die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed dürften für Bewegung an den Märkten sorgen.
Zuletzt hatten die USA über 13 aufeinanderfolgende Nächte hinweg Angriffe auf den Iran gemeldet. Dies ließ die Preise für Rohöl der Nordseesorte Brent deutlich steigen und zeitweise die Marke von 100 US-Dollar je Barrel überschreiten. Die seit dem Wochenende geltende Feuerpause sorgt nun wieder für Hoffnung auf eine Entspannung im seit Ende Februar andauernden Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Auch Teheran hatte signalisiert, seine Angriffe zunächst auszusetzen.
Inzwischen ist der Brent-Ölpreis wieder unter die Marke von 90 US-Dollar gefallen. Anleger reagieren darauf mit einer höheren Risikobereitschaft. Die Märkte schalten wieder in den "Risk-on-Modus", erklärte Marktanalyst Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets.
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Die Börsen in Fernost weisen am Dienstag rote Vorzeichen aus.
Der Nikkei 225 schloss mit einen Verlust von 3,95 Prozent bei 62.364,92 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland fällt der Shanghai Composite aktuell (08:51 Uhr) um 1,30 Prozent auf 3.807,96 Zähler.
In Hongkong zieht der Hang Seng geringfügig um 0,07 Prozent auf 25.224,77 Einheiten an.
Die bekannten Bedenken über die gewaltigen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) lösen eine erneute Verkaufswelle unter Halbleiterweiten aus. Der Ausverkauf im Chipsektor trifft die Börsen in Südkorea und Japan besonders hart. Berichte, wonach die jüngsten KI-bezogenen Finanzierungszusagen des US-Schwergewichts NVIDIA 750 Milliarden US-Dollar überstiegen, schürt Zweifel, ob die Nachfrage nach KI-Infrastruktur mit den Investitionen Schritt halten kann. Bereits in den USA zeigten sich Halbleiterwerte schwach.
Mit dem nahenden Monatsultimo steige zudem die Neigung zu Gewinnmitnahmen - gerade im Technologiesektor, heißt es. Zudem sorgt ein weiterer Bericht für Unruhe: In China nimmt offenbar ein staatlich unterstütztes Unternehmen die Massenproduktion von bestimmten Lithografie-Maschinen auf, die in der Halbleiterbranche Verwendung finden. Damit steigt unter Halbleiteranlagenherstellern der Wettbewerb.
In China zeigen sich die Börsen widerstandsfähiger. Heimische Technologiewerte erhalten durch den spektakulären Börsengang von CXMT am Vortag etwas Unterstützung. Der Versuch Pekings, die Halbleiterselbstversorgung auch mit Hilfe von Hersteller von Lithografie-Maschinen zu gewährleisten, gewinne an Glaubwürdigkeit, heißt es.
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