Tag der NVIDIA-Bilanz: DAX beendet Handel stabil -- Wall Street letztlich tiefer -- DroneShield enttäuscht mit Halbjahreszahlen -- Micron, Meta, AMD, Zoom, SpaceX, Moderna, Siemens Energy im Fokus
Broadcom & TSMC: Warum ein Analyst den Chip-Konzernen den Sprung über die 4-Billionen-Marke zutraut. Ray Dalio warnt vor der US-Schuldenkrise - warum Gold jetzt zum Fluchtventil werden könnte. S&P 500 vor Korrektur? Diese fünf Warnsignale sieht Stratege Paulsen. Deutsche Bank-Aktie auf höchstem Stand seit 2014: Nachholbedarf im Sektorvergleich. VW: Blume besucht Emden und Zwickau - Konzern will Management um ein Viertel verkleinern.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex präsentierte sich zur Wochenmitte moderat im Plus.
Der DAX eröffnete die Sitzung minimal tiefer und verbuchte im weiteren Handelsverlauf Gewinne. Im Späthandel wurden die Zuschläge wieder kleiner. Letztlich ging es nur noch 0,08 Prozent auf 26.285,96 Punkte nach oben.
Der TecDAX notierte im Mittwochshandel deutlicher in der Verlustzone, nachdem er bereits etwas schwächer gestartet war. Sein Schlussstand: 4.022,87 Zähler (-0,69 Prozent).
Nachdem der DAX am Vortag wieder in die Nähe seines Rekords gerückt war, schalteten die Investoren vor den erst spät erwarteten NVIDIA-Zahlen wieder einen Gang zurück. Das Ergebnis des KI-Platzhirschen dürfte für die KI-Fantasie der zuletzt skeptischeren Anleger entscheidend sein. Die NordLB betrachtet die Zahlen als "Indikator für die Stärke des Investitionsbooms im KI-Bereich". Fachleute hatten zuletzt bereits betont, dass starke Ergebnisse des Chipkonzerns inzwischen zur Gewohnheit geworden sind. Jim Reid von der Deutschen Bank verwies kürzlich darauf, dass der NVIDIA-Aktienkurs nach den vergangenen vier Veröffentlichungen jedes Mal nachgegeben habe.
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Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich am Mittwoch mit leichten Gewinnen.
Der EURO STOXX 50 war mit einem moderaten Plus in den Handel gestartet und bewegte sich auch weiterhin leicht im Plus. Er verabschiedete sich 0,28 Prozent stärker bei 6.473,62 Zählern.
Der Ölpreis gab am Morgen weiter nach; Brent notierte zeitweise nur noch bei knapp 86 Dollar je Fass. Zugleich hat sich der Anleihemarkt beruhigt. Für Unterstützung sorgten Medienberichte, wonach der Iran und der Oman über ein Rahmenabkommen zur Öffnung der Straße von Hormus verhandeln. Zurückhaltung herrschte allerdings vor den nachbörslich anstehenden Quartalszahlen von NVIDIA vor. Vom KI-Schwergewicht wird erneut ein gewaltiges Umsatzwachstum erwartet. "Anleger versuchten händeringend zu prognostizieren, wann der Höhepunkt des KI-Hypes erreicht sei", merkt XTB zum Zahlenausweis an.
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An der Wall Street herrschte am Mittwoch wenig Bewegung.
Der Dow Jones startete minimal schwächer und gab anschließend leicht nach. Letztlich gab er 0,21 Prozent auf 53.464,59 Punkte nach.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete etwas niedriger und verblieb anschließend leicht im Minus. Sein Schlussstand: 26.130,20 Zähler (-0,08 Prozent).
Die US-Aktienmärkte zeigten sich am Mittwoch weiterhin zurückhaltend, nachdem bereits die vorangegangenen Handelstage von Vorsicht gekennzeichnet waren. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Inflationsdaten, die noch vor Handelsstart veröffentlicht wurden. Der von den Finanzmärkten intensiv beobachtete PCE-Preisindex, der die persönlichen Konsumausgaben misst, fiel im Juli auf Jahresbasis etwas stärker aus als von Analysten prognostiziert. Dieser Index gilt als das von der US-Notenbank favorisierte Inflationsmaß. Darüber hinaus meldet NVIDIA nach Handelsschluss seine Quartalsergebnisse - der Chiphersteller wird als wichtiger Indikator für den KI-Boom betrachtet. Gleichzeitig richtet sich das Interesse der Marktteilnehmer auf das ab Donnerstag stattfindende Notenbanksymposium in Jackson Hole. Besonders von der für Freitag angesetzten Rede von Fed-Chef Kevin Warsh erwarten sich Investoren zusätzliche Anhaltspunkte zur künftigen geldpolitischen Ausrichtung der US-Notenbank.
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Die Börsen in Asien fanden am Mittwoch keine gemeinsame Richtung.
In Tokio notierte der Nikkei 225 zeitweise 0,62 Prozent im Plus bei 66.262,16 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite dagegen 1,85 Prozent auf 3.882,41 Stellen.
In Hongkong zeigt sich der Hang Seng 0,56 Prozent stärker bei 25.652,97 Punkten.
An den Börsen in Ostasien überwogen am Mittwoch die positiven Vorzeichen, nachdem die Ölpreise merklich gefallen sind. Marktteilnehmer verwiesen auf die jüngsten Gespräche zwischen dem Iran und dem Oman über die Schaffung eines sicheren Schifffahrtswegs durch die Straße von Hormus. Laut dem omanischen Außenministerium könnte eine vorübergehende Route schon bald festgelegt werden. Im asiatisch geprägten Handel gab der Preis für ein Barrel Brentöl weiter nach, nachdem er bereits am Vortag um rund 4 Prozent nachgegeben hatte.
