Heute im Fokus

DAX stark - wieder über 25.000 Punkten -- Wall Street uneins erwartet -- SpaceX mit Frequenzkauf in den USA -- Apple, NVIDIA, Tesla, DroneShield, Rheinmetall, Telekom, Humana, Micron & Co. im Fokus

aktualisiert 09.10.26 15:15 Uhr

Cathie Wood verkauft Aktien von Meta und AMD: Was Anleger bei ARK Invest jetzt aufhorchen lässt. Porsche verkauft erneut weniger Autos. BASF und Evonik im Fokus: Mögliche Weichenstellung für Übernahme. Aktien von BMW & Co. im Fokus: Das könnten Zölle auf chinesische Hybridautos bewirken. SGL Carbon-Aktie vor dem nächsten Schub? Jefferies hebt Kursziel an.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt erholt sich am Freitag etwas von seinen Vortagesverlusten.

Der DAX eröffnete die Sitzung 0,69 Prozent höher bei 24.976,97 Punkten und erobert anschließend die runde 25.000-Punkte-Marke zurück.
Der TecDAX bewegt sich ebenfalls auf grünem Terrain, nachdem er 0,25 Prozent fester bei 3.975,45 Zählern gestartet ist.

Von seinem schwachen Vortag hat sich der DAX am Freitag wieder erholt. Tags zuvor war er bereits zum Handelsstart unter die runde Marke von 25.000 Punkten gerutscht und bis zum Schluss darunter verharrt, wobei er den tiefsten Stand seit Juli markierte. Für die auslaufende Börsenwoche deutet sich derzeit dennoch ein Minus an. Etwas Rückenwind liefert vor dem Wochenende der Anleihemarkt, wo die Renditen nachgaben. Auch am Ölmarkt ließ der Preisdruck nach – ausschlaggebend war ein Dementi von US-Präsident Donald Trump zu angeblich bevorstehenden neuen US-Angriffen im Iran.

Der Sprung zurück über die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass unter der Oberfläche erhebliche Unsicherheitsfaktoren schwelten, warnte Timo Emden, Analyst beim Broker CapTrader, laut dpa-AFX. Möglicherweise seien derzeit Schnäppchenjäger aktiv geworden.

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Europas Börsen präsentieren sich vor dem Wochenende stärker.

Der EURO STOXX 50 bewegt sich aktuell klar im Plus, nachdem er mit einem marginalen Plus von 0,04 Prozent bei 6.129,38 Einheiten in den Handel gestartet ist.

Zwar schlossen die Indizes an der Wall Street mit Abschlägen, konnten sich aber über ihren Tagestiefs behaupten, nachdem die Marktzinsen im späten Handel immer weiter gesunken waren. Im Tagesvergleich gab die vielbeachtete Zehnjahresrendite sogar um 5 Basispunkte auf 5,23 Prozent nach. Diese spürbare Beruhigung am Anleihemarkt dürfte die Risikobereitschaft wieder beleben – erst recht auf dem an den Vortagen deutlich zurückgekommenen Niveau. Hinzu kommt, dass die Ölpreise erneut fallen.

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An der Wall Street dürfte es am Freitag in unterschiedliche Richtungen gehen.

Der Dow Jones pendelt vorbörslich um die Nulllinie.
Der NASDAQ Composite wird derweil tiefer erwartet.

Die US-Börsen dürften am Freitag uneins in den Handel starten, getragen von abklingenden Zweifeln daran, ob der milliardenschwere Investitionsboom rund um Künstliche Intelligenz (KI) von Dauer sein kann. Zusätzlichen Rückenwind dürfte die Entspannung im Nahen Osten liefern, die die Ölpreise leicht nach unten gedrückt hat. Für Zuversicht sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, die USA würden den Iran vor den Zwischenwahlen im November nicht angreifen. Zudem sprach Trump von “produktive Gespräche” mit Teheran.

Den kräftigen Rückschlag an der Nasdaq am Donnerstag hatte ein Medienbericht ausgelöst, demzufolge der ChatGPT-Entwickler OpenAI deutlich weniger umsetzt als erwartet. Das hatte die Sorge geschürt, dass sich die enormen KI-Ausgaben zunehmend schwer begründen lassen. Am Freitag folgte dann die Beruhigung: Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider meldete, geht OpenAI davon aus, bis Jahresende einen Umsatz von mindestens 70 Milliarden US-Dollar zu erzielen. Tags zuvor war noch von einem annualisierten Umsatz von nur 50 Milliarden US-Dollar per Ende September die Rede gewesen. Die Abweichung dürfte allerdings vor allem darauf zurückzuführen sein, dass einmal der Brutto- und einmal der Nettoumsatz zugrunde gelegt wurde.

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Die Börsen in Fernost präsentierten sich vor dem Wochenende uneins.

Der Nikkei 225 notierte letztlich marginale 0,02 Prozent im Minus bei 69.030,92 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite 0,05 Prozent auf 3.813,79 Zähler.

In Hongkong legte der Hang Seng 1,79 Prozent auf 24.211,35 Einheiten zu.

Zum Wochenschluss zeigte sich an den Börsen in Ostasien kein einheitliches Bild. Nach den teils kräftigen Einbußen des Vortags setzt vielerorts eine Gegenbewegung ein, nachdem die US-Anleiherenditen am Vorabend merklich gesunken sind und auch der Ölpreis etwas nachgab. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, die USA würden vor den Zwischenwahlen Anfang November von weiteren Angriffen auf den Iran absehen – ungeachtet dessen, dass das Land in den vergangenen Wochen vermehrt Tankschiffe attackiert habe. Zudem sprach Trump von “produktiven” Gesprächen mit Teheran.

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