DAX schließt im Minus -- US-Börsen letztlich uneins -- SpaceX vor IPO im Blick -- NVIDIA: Neue Speicher-Allianzen mit SK hynix & Co. -- Apple, Intel, Tesla, BYD, NIO, NEL, Infineon, SoftBank im Fokus
Frankreich verhängt Millionenstrafe gegen Nintendo. EZB dürfte Zins erhöhen: Aktien von Vonovia, Aroundtown & Co. unter Druck. Lufthansa und ANA nehmen ITA in das Europe-Japan-JV auf. Fusionspläne in Italien: Intesa Sanpaolo will Monte dei Paschi schlucken. thyssenkrupp im Fokus: IG Metall mobilisiert Tausende Stahlarbeiter zu Protesten. Novo Nordisk: Wegovy-Medikament in Tablettenform ein Erfolg.
Marktentwicklung
Anleger am deutschen Aktienmarkt hielten sich zum Wochenstart zurück.
So gab der DAX zur Startglocke deutlich nach. Im Laufe des Tages holte das Barometer einen Teil seiner anfänglichen Verluste auf, verharrte aber dennoch im Minus. Letztlich verlor der DAX 0,58 Prozent auf 24.616,22 Punkte.
Auch der TecDAX notierte zum Sitzungsstart ebenfalls tiefer und behielt seine negative Tendenz letztlich bei. Er verabschiedete sich schließlich 0,16 Prozent tiefer bei 4.067,45 Zählern in den Feierabend.
Ausschlaggebend waren schwache globale Vorgaben. Bereits am Freitagabend hatten starke US-Arbeitsmarktdaten Zinserhöhungssorgen geschürt und Gewinnmitnahmen an den US-Börsen beschleunigt. Zu Wochenbeginn gerieten die technologielastigen Märkte in Tokio, Taiwan und Südkorea, die zuletzt stark von KI-getriebener Euphorie profitiert hatten, besonders unter Druck. Laut dpa-AFX kommentierte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management: "Wenn sich der heißeste Tummelplatz plötzlich in eine hektische Fluchtsituation verwandelt, bleibt das den Händlern nicht verborgen."
Zusätzlich belastete zunächst die eskalierende Lage im Nahen Osten die Märkte: Iran und Israel beschossen sich gegenseitig mit Raketen. Inzwischen haben Israel und Iran haben sich jedoch bereit erklärt, die gegenseitigen Angriffe wieder einzustellen.
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Die europäischen Börsen präsentieren sich am Montag wenig bewegt.
Der EURO STOXX 50 ging mit moderaten Abgaben in den Handel und schwankte im Verlauf zwischen Gewinn- und Verlustzone. Er beendete die Sitzung auf Vortagesniveau bei 6.062,29 Einheiten.
Belastend wirkte zunächst die erneute Eskalation im Nahost-Konflikt: Iran und Israel haben sich gegenseitig mit Raketen beschossen - und das, obwohl US-Präsident Donald Trump Israel zur Zurückhaltung aufgefordert haben soll. Im Zuge der Angriffe zogen zeitweise auch die Ölpreise deutlich an. Inzwischen haben Israel und Iran haben sich jedoch bereit erklärt, die gegenseitigen Angriffe wieder einzustellen.
Zusätzlich schürte ein starker US-Arbeitsmarktbericht Inflations- und Konjunktursorgen.
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Die US-Börsen beendeten den Handel zum Wochenstart uneinheitlich.
Der Dow Jones Industrial schloss mit einem kleinen Abschlag von 0,16 Prozent bei 50.786,01 Punkten. Eröffnet hatte er die Sitzung noch freundlich, gab seine Gewinne dann jedoch im Verlauf ab und bewegte sich Großteil des späteren Handels nur noch um die Nulllinie.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite schloss hingegen um 0,86 Prozent höher bei 25.929,66 Zählern. Er hatte zum Start bereits kräftig zugelegt und behielt seine positive Tendenz auch anschließend bei.
Nach den kräftigen Kursverlusten der vergangenen Tage im Technologiesektor kehrte zu Wochenbeginn wieder etwas Kaufinteresse zurück. Weder die erneute Eskalation im Konflikt zwischen Iran und Israel noch die daraus resultierenden höheren Ölpreise konnten die Anleger nachhaltig verunsichern.
Die Strategen von Morgan Stanley bewerteten die jüngste Schwächephase als erwartbare und zugleich gesunde Korrektur nach der starken Kursentwicklung zuvor. Angesichts weiterhin solider Unternehmensgewinne und einer robusten Wirtschaftslage hielten sie an ihrem konstruktiven Ausblick für den Aktienmarkt fest.
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Die asiatischen Aktienmärkte gerieten zum Wochenstart gehörig unter Druck.
In Tokio steckte der Nikkei 225 am ersten Handelstag der Woche letztlich Verluste von 3,85 Prozent auf 64.024,60 Punkte ein.
Auf dem chinesischen Festland ging es ebenfalls abwärts: Der Shanghai Composite verlor 1,70 Prozent auf 3.959,34 Indexpunkte.
In Hongkong rutschte daneben der Hang Seng um 1,22 Prozent auf 24.657,06 Zähler ins Minus.
Der südkoreanische KOSPI fiel derweil um 8,29 Prozent auf 7.484,41 Einheiten.
Asiens Börsen starteten mit massiven Verlusten in die neue Handelswoche. Händler machten dafür ein Zusammenspiel mehrerer Belastungsfaktoren verantwortlich: Zinsängste, steigende Ölpreise und die erneute Eskalation im Nahostkonflikt. Hintergrund der Zinssorgen sind überraschend robuste US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag, die neue Spekulationen über Zinserhöhungen in den USA anheizen.
Im Nahostkonflikt beschossen sich Iran und Israel gegenseitig mit Luftangriffen. Ein Vermittlungsversuch von US-Präsident Donald Trump, der Israel zur Zurückhaltung aufrief, blieb ohne Wirkung - Hoffnungen auf ein Friedensabkommen schwinden. Infolgedessen zog der Ölpreis deutlich an.
Besonders hart traf es Technologie- und Halbleiterwerte, da neben Zinsängsten auch Gewinnmitnahmen nach einer starken Kursrally belasteten. Die Börsen in Japan, Südkorea und Taiwan verzeichneten die schwersten Verluste; in Seoul wurde der Handel zeitweise ausgesetzt.
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