Heute im Fokus

Trump-Aussagen zum Iran belasten: DAX schließt in Rot -- US-Börsen tiefer -- Software-Aktien vor Oracle-Zahlen unter Druck -- SoftBank, Kryptos, Schaeffler, adidas, Rheinmetall, RENK & Co. im Fokus

aktualisiert 10.06.26 22:01 Uhr

UniCredit kauft weitere Commerzbank-Anteile. Porsche-Chef erteilt Elektro-911 eine Absage. Super Micro: Milliardenschwere Kapitalerhöhung droht Aktien zu verwässern. Airbus erweitert Zusammenarbeit mit Diehl bei Luft- und Raketenabwehr. Litauen bestellt Militärfahrzeuge bei Mercedes-Benz und Daimler Truck. Heidelberger Druck: Sparprogramm soll für deutlich höhere Profitabilität sorgen.

Marktentwicklung


Am deutschen Aktienmarkt prägte am Mittwoch Unsicherheit das Bild.

Der DAX ist mit einem kleinen Plus in den Handel eingestiegen, konnte die Gewinne im Verlauf aber nicht verteidigen und rutschte auf rotes Terrain. Am Nachmittag hat er seine Verluste etwas verringert. Zuvor waren die Kurse von aufgeflammten Sorgen um eine Eskalation des Iran-Kriegs tiefer ins Minus gezogen worden. Schließlich verabschiedete er sich 0,97 Prozent tiefer bei 24.195,31 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX zeigte sich zum Start etwas fester, doch auch hier prägten im Verlauf Verluste das Bild. Letztlich gab er 0,66 Prozent auf 3.979,38 Zähler nach.

Die USA und der Iran griffen sich trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig an. Als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers bombardierte das US-Militär im Iran Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Bereich der Straße von Hormus. Teheran griff daraufhin laut iranischen Medien US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien an. Kuwaits Luftabwehr war laut Armeeangaben im Einsatz. Auch in Bahrain schrillten wieder Sirenen.

Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump hat der Iran zu lange gebraucht, um ein Abkommen auszuhandeln. Jetzt müsse das Land "den Preis dafür zahlen", erklärte er. Der Ölpreis als Gradmesser für geopolitischen Spannungen zog an, zudem geriet der Euro zum US-Dollar unter Druck.

Mit Spannung erwartet wurde die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise für Mai. Diese entsprachen weitgehend den Erwartungen.

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